Nestbau : Logenplatz für Störche

Gut gesichert: Der Auszubildende Nikolai Oye arbeitet in luftiger Höhe am dem Storchennest auf dem Strommast.
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Gut gesichert: Der Auszubildende Nikolai Oye arbeitet in luftiger Höhe am dem Storchennest auf dem Strommast.

Störche sollen sich in der Gemeinde Hamweddel ansiedeln. Die Voraussetzungen dafür sind gut. Auf zwei Strommasten sind neue Nisthilfen entstanden.

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09. Dezember 2014, 06:00 Uhr

Werden in Hamweddel im kommenden Jahr wieder Störche brüten? Die Voraussetzungen dafür sind gut. Gestern wurden zwei neue Nisthilfen aufgestellt.

Die Schleswig Holstein Netz AG engagiert sich seit vielen Jahren im Vogelschutz, insbesondere im Storchenschutz. Als jetzt bei Hamweddel eine Freileitung durch ein Erdkabel ersetzt wurde, kam die Frage auf, ob nicht zwei der nicht mehr benötigten Masten in Storchenhorste umgebaut werden könnten.

Auf den Querträgern der Masten wurden Plattformen geschraubt. Darauf wurde ein geflochtener Korb befestigt, der den Störchen als Basis für den Nestbau dienen soll.

Gestern Vormittag machte sich die Ausbildungskolonne der Schleswig Holstein Netz AG mit Ausbilder Timo Samuelsen an die Arbeit. Mit einem Mastbohrgerät wurde ein Loch nahe der Hofstelle Stöfsandkate 1 gebohrt. Mit einem Kran wurde der Mast dann aufgestellt. Ein zweiter Mast für ein Storchennest wurde in der Dorfstraße 5 aufgestellt.

Bisher habe es in Hamweddel einen Storchenhorst außerhalb des Dorfes gegeben, berichtete ein Anwohner. Der sei aber von Storchenpaaren nicht angenommen worden. Jetzt sei man der Empfehlung von Fachleuten gefolgt und habe die Masten nahe an Wohngebäuden aufgestellt.

Jetzt hoffen die Hamweddeler auf brütende Storchenpaare im kommenden Jahr. In den Nachbargemeinden Embühren und Haale gehören Störche zum gewohnten Bild im Sommerhalbjahr.

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