Lösungen für den Fahrradstand gesucht

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06. Januar 2015, 15:36 Uhr

Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Sowohl Henrik Meyer, Geschäftsführer der Rabs, als auch Bürgermeister Pierre Gilgenast betonten gestern, dass sie weiter nach Lösungen für den Fahrradstand am Bahnhof suchen. Der Service war zum 30. Dezember eingestellt worden (die Landeszeitung berichtete). Die Maßnahme des Jobcenters, mit der zwei Langzeitarbeitslose für das Projekt finanziert wurden, war zum Ende des Jahres 2014 ausgelaufen. „Das Jobcenter sieht keine Möglichkeit für eine Verlängerung“, betonte Meyer nochmals. Den Service gab es seit 1993, zuletzt war die Gesellschaft für Regionale Arbeits-, Beschäftigungs-, Qualifizierungs- und Serviceangebote (Rabs) der Betreiber, unter Trägerschaft der Norddeutschen Gesellschaft für Diakonie (NGD). Stadt und Rabs hätten gemeinsam um die Entscheidung gerungen, so Meyer, die dann kurzfristig am 17. Dezember gefallen sei. Kurz vor Weihnachten hatte dann niemand daran gedacht, offiziell die Öffentlichkeit zu informieren. Jetzt wird gemeinsam mit der Stadt über alternative Konzepte nachgedacht. „Es ist eine wichtige Dienstleistung“, so Gilgenast. „Wir prüfen, ob diese mit anderen Trägern erhalten werden kann.“

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