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Handball-Oberliga : Löst Eider Harde die Personalprobleme?

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Beim Preetzer TSV stellt sich die Mannschaft der HSG quasi von alleine auf.

Preetz, Blandfordhalle im April dieses Jahres: hängende Köpfe, feuchte Augen, enttäuschte Spieler – es herrschte Endzeitstimmung bei den Oberliga-Handballern der HSG Eider Harde, damals noch HSG Hohn/Elsdorf. Nach der 31:32-Niederlage beim Preetzer TSV stand die Mannschaft mit eineinhalb Beinen in der Schleswig-Holstein-Liga. Dass es letztlich nicht so kam und die HSG am Sonntag (17 Uhr) erneut in Preetz antreten darf, hat sie bekanntlich einem Sensationssieg am letzten Spieltag über den HSV II zu verdanken.

Am Sonntag reisen die Gäste mit einer großen Portion Selbstvertrauen, aber mit viel Platz in den Privat-Pkw an. Der Sieg über den TSV Ellerbek am vergangenen Sonnabend hat Auftrieb im Kampf gegen den Abstieg gegeben. Die Personalsituation hat sich jedoch in keinster Weise entspannt. Im Gegenteil: Neben Steffen Oeltjen, Sven Böhrnsen und Thore Kuhrt fällt auch Lorenz Plöhn aufgrund seiner beruflichen Verpflichtungen als Landwirt für die morgige Partie aus. In so einem Fall greift Trainer Christian Gosch gerne auf A-Jugendliche wie Philip Meyer, Lars Wiese oder Finn Ketelsen zurück. Das Problem: Das Team von Thies Schmalfeld muss um 15 Uhr beim punktlosen Tabellenletzten Stockelsdorf antreten. Wie Gosch und Schmalfeld dieses Dilemma lösen, stand bis Redaktionsschluss nicht fest. Möglich, dass die A-Jugend ein, zwei Akteure abgibt. Gosch würde es freuen. Denn sonst müsste er sich über Varianten bei der Aufstellung überhaupt keine Gedanken mehr machen. Angesichts der übrig gebliebenen Spieler würde sich die erste Sieben fast von alleine aufstellen.

Das Personelle ist das eine, die Einstellung das andere. Zeigt Eider sein gewohntes Auswärtsgesicht, wird auch in Preetz nichts zu holen sein. Das Team von Coach Dieter Eigemann hat einen Lauf, Mildstedt vor zwei Wochen deklassiert und dann völlig überraschend die bis dato verlustpunktfreie SG Wift in deren Halle geschlagen. Gosch: „Preetz hat eine homogene Mannschaft. Sie machen ordentlich Dampf.“

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