Reiten : Lockere Turnieratmosphäre beim Mittelholstein-Riders-Cup

Leistungsdruck ist dem Nachwuchs beim MRC fremd.
Leistungsdruck ist dem Nachwuchs beim MRC fremd.

Beim Auftakt des Mittelholstein Riders-Cup auf der Anlage des RFV Schwabe genossen die Teilnehmer die lockere Turnieratmosphäre. Ohne Leistungsdruck zeigte der Nachwuchs sein Können.

shz.de von
27. Mai 2015, 06:05 Uhr

Das Auftaktturnier war ein voller Erfolg. Der Mittelholstein-Riders-Cup (MRC) legte auch in diesem Jahr einen glanzvollen Start hin. Nicht nur den Reitern merkte man die Spannung am ersten Tag der Turnierreihe an. Familienangehörige, Veranstalter und Schaulustige drückten die Daumen und genossen das gute Wetter. Pünktlich um 8 Uhr ging es beim Reit-und Fahrverein Schwabe mit einer Dressurprüfung der Leistungsklasse E los. Müdigkeit merkte man jedoch niemandem an, da nahm die Aufregung vermutlich überhand.

Auch die Reitanlage präsentierte sich von ihrer besten Seite. „Die gesamte Planung ging über mehrere Monate, doch in den letzten zwei Wochen wurde dann die ganze Anlage schier gemacht“, berichtete Jana Hardt, die als Helferin im Einsatz war.

Zu den glücklichen Siegern der ersten Station zählten Karilene Rennekamp und ihr „Winnetou“ vom Reitverein Nortorf, Pferdesport im Mittelpunkt. Der schon 24-jährige Wallach trug seine Reiterin trotz seines hohen Alters trittsicher und gelassen in der Dressurprüfung mit der Wertnote 7,6 auf das Siegertreppchen. Rennekamp selbst hatte ihren Ritt nicht so gut eingeschätzt. „Winnetou muss man immer fleißig treiben“, meinte die Reiterin. Das ist den Zuschauern jedoch keineswegs aufgefallen. „Richtig Gas geben konnten wir bei der Siegerehrung nicht, da die gewonnene Abschwitzdecke im Weg hing“, fügte Rennekamp schmunzelnd hinzu. Das für seine Spannung bekannte Mannschaftsspringen gewann das Team aus Schwabe, es legt eine schnelle und gleichzeitig präzise Prüfung hin. Die Freude bei den „Schwaber Mädels“, wie sich die Gastgeberinnen nennen, war ob des unerwarteten Sieges groß.

Das Ziel, dem Cup eine faire und gelassene Atmosphäre zu verleihen, ist dem RFV Schwabe in jeder Hinsicht gelungen. „Unter den Reitern herrschen weder Zickereien noch übergroßer Leistungsdruck“, bestätigte Sandra Heinitz, die den Cup besuchte, um nicht nur Karilene Rennekamp zu unterstützen, sondern auch die gesamte Turnierstimmung zu genießen.

Nun freuen sich alle auf die nächste Etappe am Wochenende 6/7. Juni bei Reitgemeinschaft Emkendorf-Hexenkroog. Dort treffen Reiter und Pferde ein weiteres Mal aufeinander, um sich erneut zu messen und viele Punkte abzusahnen.

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