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Ministerin auf Stippvisite : Lob für Nortorfer Schätze

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Ministerin Anke Spoorendonk besuchte das Nortorfer Schallplattenmuseum. Die Politikerin stellte Planungshilfe in Aussicht.

von
erstellt am 10.Sep.2014 | 06:00 Uhr

Keine drei Wochen nach dem Besuch von Ministerpräsident Torsten Albig im Nortorfer Museum schaute nun Anke Spoorendonk vorbei und zeigte sich dabei „überrascht, was es hier so Tolles gibt.“ Die schleswig-holsteinische Ministerin für Justiz, Kultur und Europa habe einen interessanten und lehrreichen Nachmittag gehabt und lobte die Arbeit von Leiter Lutz Bertram und seinen Kollegen vom Museumsverein.

„Ich war ja zu Beginn sehr skeptisch“, wiederholte die Politikerin des Öfteren. Als sie dann aber von ihrem Kollegen Torsten Albig hörte, wie gut es ihm in Nortorf gefalle habe, freute sich auch die Ministerin über ihren Besuch. Eigentlich hätte sie sogar vor Albig nach Nortorf kommen sollen, wurde sie doch als erstes von Nortorfs Kommunalpolitiker Torben Ackermann, der als Leibwächter Albigs tätig ist, gefragt. „Es ergab sich dann aber eben so, dass der Ministerpräsident schneller war“, lachte Spoorendonk, „da bin ich ihm auch keineswegs böse drum.“ Aus landeskulturpolitischer Sicht sei es ihr sehr wichtig zu sehen, welche Schätze es in Schleswig-Holstein zu bestaunen gibt. „Es ist nur jedes Mal ein Dilemma für mich, dass ich nicht sagen kann, wir machen aus jedem kleinen Museum ein großes Ding.“ Die Geschichte Schleswig-Holsteins nach 1945, vor allem im industriellen Bereich, müsste ihrer Meinung nach mehr aufgearbeitet werden. Dass es in Nortorf noch viele Bürger gibt, die aus der Teldec-Zeit berichten können, faszinierte Spoorendonk. „Das ist ja der Wahnsinn. Halten Sie diese Erinnerungen unbedingt fest“, richtete sie das Wort an Lutz Bertram und versprach im Bereich der Planungen für ein „richtiges“ Museum Hilfe bereitzustellen.

Nach dem gut einstündigen Rundgang durch das Museum wollte die 67-Jährige nur noch eines: „Einmal die goldene Schallplatte von Elvis in der Hand halten.“ Davon habe ihr Torsten Albig schließlich so sehr vorgeschwärmt.

 

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