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Einweihungsfeier der Schule Todenbüttel : Licht, Wärme und Lust am Lernen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Mit einer festlichen und fröhlichen Feier wurde der Todenbütteler Schule eingeweiht. Nach übereinstimmender Meinung aller Beteiligten herrschen dort gute Bedingungen für Schüler und Lehrer.

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erstellt am 21.Sep.2013 | 17:00 Uhr

„Seit dem 5. November 2010 haben wir gemerkt, was uns gefehlt hat“, sagte Schulverbandsvorsteher Otto Harders gestern bei der Einweihungsfeier in der Schulaula, „deshalb wissen wir zu schätzen, was wir nun neu bekommen haben.“ Der Tag der Brandkatastrophe, bei dem die Todenbütteler Sporthalle, die Schulaula sowie diverse Klassen- und Fachräume zerstört wurden, war mehrfach Thema bei den Festreden anlässlich der Einweihung des neuen Schultrakts und der neuen Sporthalle. „Der 5. November 2010 stürzte mich wie viele andere in einen Albtraum“, vermerkte Schulleiterin Heike Brunkert, die von ihrer „Ohnmacht angesichts des riesigen Feuers“ berichtete: „Ich dachte: Das kann nicht wahr sein, ich bin im falschen Film!“

Amtsdirektor Stefan Landt traf am Mittag des 5. Novembers 2010 an der Brandtstelle ein und diagnostizierte „alles andere als eine Schockstarre“, sondern vielmehr eine „Aufbruchstimmung, eine erkennbare Entschlossenheit zum Wiederaufbau.“ Die Verantwortlichen hätten sofort entschieden, dass der Schulstandort Todenbüttel erhalten bleiben müsse, so Landt: „Diese Entscheidung hier in Todenbüttel war für das ganze Amt richtungweisend und richtig, denn im Amt Mittelholstein messen wir unserem Auftrag als kommunaler Schulträger sehr ernst und messen der Bildung einen hohen Stellenwert bei.“

Harders schilderte die Chronologie des Wiederaufbaus und lobte das Endergebnis: „Entstanden ist ein modernes und zukunftsweisendes Schul- und Sportgebäude mit hellen, freundlichen Räumen.“ „Für mich spiegelt das Gebäude das wieder, was uns auch in pädagogischer Hinsicht am Herzen liegt: Leichtigkeit, Offenheit, Licht, Wärme und Lust am Lernen“, erläuterte Heike Brunkert, „hier finden Schüler und Lehrer sehr gute Arbeitsbedingungen für eine zukunftsorientierte Bildung vor, wir haben eine tolle Sporthalle und einen ganz besonderen Pausenhof, der genauso schön ist, wie man uns das auf den Computerbildern versprochen hat.“ „Attraktive Schulen sorgen dafür, dass auch Schüler angezogen werden, die vielleicht nicht originär aus der Region stammen“, stellte Amtsdirektor Landt fest, „ich hoffe, dass die tollen Voraussetzungen die Schüler nun zu guten bis hervorragenden Leistungen anspornen.“

Die erhofften Glanzleistungen lieferten die Schüler schon bei der über zweistündigen Einweihungsfeier ab, bei der verschiedene Klassen für Gesangs-, Instrumental-, Tanz-, Theater- und Stepaerobic-Darbietungen sorgten. „Wer will eine neue Sporthalle seh’n? / der muss zu uns nach Todenbüttel geh’n / Yippieh-yeah, yippie-yeah / wir turnen nicht mehr durch den Schnee“, sangen die Mädchen und Jungen der Klasse 2b. „Es sieht echt cool aus / das neue Schulhaus“, urteilte der Lehrerchor vom Hademarscher Standort der Dörfergemeinschaftsschule, und der Todenbütteler Lehrerchor forderte „Applaus, Applaus für die neuen Räume“, denn die seien „schöner als zuvor“.

„Die Lernbedingungen sind jetzt noch besser als in dem Gebäude, was vorher hier stand“, meinte auch Architekt Thomas Rader bei der Schlüsselübergabe an Schulverbandsvorsteher Harders. SV-Grün-Weiß-Chef Stephan Heuck überreichte als Gemeinschaftsgeschenk aller Todenbütteler Vereine eine für Baumanpflanzungen bestimmte Finanzspritze, das dreiteilige Gastgeschenk (Bewilligung eines Physikprojekts, Zusage für einen Defibrillator für die Sporthalle plus 500-Euro-Scheck) der Sparkasse Hohenwestedt hatte einen Wert von 5000 Euro, und dann präsentierten Bezirkskommissar Walter Schmielewski und seine Kollegen von der Provinzial einen Scheck in Höhe von 1 924 814,35 Euro als letzte Rate der Schadenssumme von 7,7 Millionen Euro.

 

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