Letzte Chance für Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg

Nichts für zarte Gemüter: Schon im Hinspiel gingen es zwischen Westerrönfelds Christopher Sawitzki sowie Eider Hardes Philip Meyer (l.) und Julian Fröhlich (r.) zur Sache.
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Nichts für zarte Gemüter: Schon im Hinspiel gingen es zwischen Westerrönfelds Christopher Sawitzki sowie Eider Hardes Philip Meyer (l.) und Julian Fröhlich (r.) zur Sache.

Jugendhandball: Im A-Junioren-Derby gegen Tabellenführer HSG Eider Harde muss ein Sieg her, um die Möglichkeit auf den Titel zu wahren

shz.de von
16. Januar 2015, 06:23 Uhr

In der Handball-Oberliga der männlichen Jugend A kommt es am Wochenende zum prestigeträchtigen Derby: Tabellenführer HSG Eider Harde empfängt Verfolger HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg. „Wenn wir uns noch eine Chance auf die Meisterschaft ausrechnen wollen, müssen wir die Partie gewinnen“, sagt Gäste-Coach Thorsten Hornig, dessen Team mit fünf Punkten Rückstand auf Eider Harde auf dem dritten Tabellenplatz liegt.

Gegen den Abstieg geht es indes für die weibliche Jugend A der HSG Fockbek/Nübbel und die weibliche Jugend B der HSG BAD. Fockbek/Nübbel muss zum SV Henstedt-Ulzburg, BAD ist beim HC Treia/Jübek zu Gast.

Männliche Jugend A
HSG Eider Harde – HSG Schülp/W’feld/Rendsburg (Sbd, 17.15 Uhr)
Das Hinspiel entschied die HSG Eider Harde mit 27:24 für sich. Bislang ist der Spitzenreiter ohne Niederlage und möchte ungeschlagen bleiben. „Ich rechne mit einer ganz engen Partie. In diesen Derbys werden immer wieder ungeahnte Motivationen freigesetzt“, sagt Eider Hardes Trainer Thies Schmalfeld. Wie ernst beide Seiten dieses Derby nehmen, zeigt die Tatsache, dass beide Teams in Bestbesetzung und können. Bei den Gastgebern ist Julian Fröhlich, wenn auch leicht angeschlagen, wieder mit von Partie.
Weibliche Jugend A
SV Henstedt-Ulzburg – HSG Fockbek/Nübbel (So., 13.30 Uhr)
Die HSG Fockbek/Nübbel hat sich hinter den Mannschaften, die in der Bundesliga der weiblichen Jugend A spielen, als stärkstes Team etabliert. Beim direkten Verfolger wollen die Fockbekerinnen Platz fünf verteidigen. Wichtig wird es für das Team von Trainer Reiner Heldt sein, wie beim 25:22-Hinspielsieg den groß gewachsenen Rückraum des Gastgebers in den Griff zu bekommen. „Wenn wir dann auch noch vorne konstant und konsequent spielen, ist ein Sieg drin“, sagt Heldt, dem sein kompletter Kader zur Verfügung steht.
Weibliche Jugend B
HC Treia/Jübek – HSG BAD (So., 15 Uhr)
Torben Kutschke plagen vor dem Spiel beim Tabellennachbarn erhebliche personelle Probleme. „Wir konnten in der Wochen nur bedingt trainieren, da immer wieder Spielerinnen wegen Krankheit oder Verletzung ausfielen“, sagt der Coach der HSG Büdelsdorf/Alt Duvenstedt, der definitiv auf seine beiden Kreisläuferinnen, Svea Hackbarth und Diana Epp, verzichten muss. „Wer ansonsten noch ausfällt, entscheidet sich kurzfristig. Ich muss abwarten und schauen, wer mir am Spieltag zur Verfügung steht.“
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