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Westerrönfeld : Letzte Chance für schnelles Internet?

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Bürger und Unternehmer in Westerrönfeld wollen verstärkt für Glasfasernetz werben. Vertragsquote von 60 Prozent noch nicht erreicht.

Schnelles Internet auch für den ländlichen Bereich – das ist das Ziel des Zweckverbands für die Breitbandversorgung im mittleren Schleswig-Holstein (ZBmSH). Voraussetzung dafür, dass der Partner „GVG Glasfaser“ mit seiner Marke „Nordischnet“ Glasfaseranschlüsse bis ins Haus legt, ist eine Vertragsquote in den einzelnen Gemeinden von 60 Prozent.

In Westerrönfeld haben jetzt Bürger und Unternehmer die Initiative ergriffen, weil sie befürchten, dass die 60-Prozent-Quote in der Kanalgemeinde nicht erreicht wird. „Die Folge wäre die voraussichtliche Entscheidung des Zweckverbands, kein Glasfasernetz in Westerrönfeld aufzubauen“, machte Siegfried Sass, Sprecher der Initiative, die Konsequenzen deutlich. Deshalb wolle der Zusammenschluss von Bürgern und Unternehmen zusätzlich Werbung für einen Netzanschluss machen. Zudem will die Initiative weitere Unterstützer für ihr Vorhaben gewinnen. Um die Quote zu erreichen, ist die Initiative bereit, die finanzielle Verantwortung für eine bestimmte Anzahl von Netzanschlüssen zu übernehmen. „Wir bürgen für 100 Hausanschlüsse“, nannte Gesa Holm von der Firma „Holm & Laue“ als gedachte Größenordnung. „Bürger wacht auf. Das ist die letzte Chance für eine schnelle Internetversorgung“, forderte Sass. Wenn das Glasfasernetz in Westerrönfeld nicht gebaut würde, wäre das „das Schlimmste auch für die Wirtschaft.“ Information und Kontakt über info@glasfasernetz-60prozent.net.

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