Green Screen : Leser wählen den schönsten Naturfilm

Vom Klimawandel bedroht: Eine Eisbärmutter mit ihren Jungen auf Spitzbergen. Asgeir Helgestad war der Familie auf der Spur.
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Vom Klimawandel bedroht: Eine Eisbärmutter mit ihren Jungen auf Spitzbergen. Asgeir Helgestad war der Familie auf der Spur.

Am 2. September macht das Green-Screen-Festival in Rendsburg Station. Gratis-Tickets gibt es ab Montag.

shz.de von
25. August 2018, 09:00 Uhr

Rendsburg | Naturfilme zeigen atemberaubende Schönheit – zugleich zeigen sie aber auch oft, wie verletzlich diese Schönheit ist, wie sehr der Mensch bedroht, was über unvorstellbar lange Zeiträume unzerstörbar schien.

So wird es auch am Sonntag, 2. September, wieder sein, wenn das Eckernförder Naturfilm-Festival Green Screen in Rendsburg gastiert. Ab 10 Uhr sind im Kinocenter an der Wallstraße wieder drei Filme von jeweils rund 50 Minuten Länge zu sehen, und die Leser der Landeszeitung sind eingeladen, ihren persönlichen Favoriten zu wählen. Gemeinsam mit den Lesern der übrigen Zeitungen des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags (sh:z) bestimmen sie den Gewinner des sh:z-Publikumspreises.

Kostenlose Tickets für die Vorstellungen sind am Montag, 27. August, ab 9 Uhr im LZ-Kundencenter (Stegen 1+2) und ab 11 Uhr im Kinocenter erhältlich.

Diese drei Filme werden dieses Mal gezeigt:

>„Auf Wiedersehen Eisbär – Mein Leben auf Spitzbergen“(Regie: Asgeir Helgestad): Seit 20 Jahren ist das arktische Inselreich von Spitzbergen die zweite Heimat des Norwegers Asgeir Helgestad. Als Naturfilmer zieht es ihn immer wieder zu dem abgelegenen Archipel im Nordpolarmeer mit seinem erstaunlichen Licht, der weiten Landschaft und dem Gefühl, allein mit der Natur zu sein. 2013 begegnet Asgeir Helgestad zwei kleinen Eisbären und ihrer fürsorglichen Mutter. In den darauffolgenden vier Jahren sucht er immer wieder nach ihr und ihren Jungen. Doch mit steigenden Temperaturen sorgt der Klimawandel für dramatische Änderungen im Lebensraum der Eisbärenfamilie.

> „Der Kleine Panda – verborgen im Himalaya“ (Regie: Axel Gebauer): Der Große Panda ist weltberühmt. Nur wenige kennen hingegen den Kleinen oder auch Roten Panda, der zu den schönsten Tieren der Welt zählt. Verborgen in den Bambus-Dschungeln des Himalaya führt der Kleine Panda ein verstecktes Leben, das bisher nur selten gefilmt werden konnte. Der Film folgt einem Weibchen bei der Aufzucht seiner Tochter und zeigt die farbenprächtige Tier- und Pflanzenwelt zwischen Nepal, Bhutan und Sikkim.

>„Wunderwelt Schweiz – Das Tessin“ (Regie: Mi-Yong Brehm): Von der rauen Bergwelt der Tessiner Hochalpen bis ins liebliche Muggiotal im südlichsten Teil des Tessins steckt kein anderer Kanton der Schweiz so voller Kontraste. Der Film zeigt in farbenprächtigen Bildern die ganze Vielfalt des Tessins. Herausragende Tieraufnahmen wie die Balztänze der Haubentaucher oder die Flugkünste der Rauchschwalben lassen den Zuschauer staunen und entführen ihn in eine der zauberhaftesten Regionen der Schweiz.

Der Sieger des Publikumspreises wird dann im Rahmen des Green-Screen-Festivals in Eckernförde bekanntgegeben, das in diesem Jahr vom 12. bis zum 16. September stattfindet.

>Mehr über das Naturfilmfestival im Internet: www.greenscreen-festival.de

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