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Jugendhandball-Oberligen : Leistung stimmt, Ergebnis nicht

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-Oberliga der weiblichen Jugend A musste sich die HSG BAD dem ATSV Stockelsdorf mit 22:28 geschlagen geben. Auch die A-Juniorinnen der HG OKT verloren. 25:27 hieß es beim HT Norderstedt nach 60 Minuten aus Sicht der Gäste.

Das war kein gutes Wochenende für den weiblichen Handball-Nachwuchs der HG OKT in den Oberligen. Die A-Juniorinnen kehrten mit einer 25:27 (14:15)-Niederlage im Gepäck vom HT Norderstedt zurück und fielen in der Tabelle auf den vorletzten Platz zurück. Die B-Juniorinnen stecken nach der nicht einkalkulierten 27:32 (10:16)-Niederlage beim Buxtehuder SV ebenfalls weiter im Tabellenkeller fest. Auch für die A-Juniorinnen der HSG BAD gab es nichts zu holen. In eigener Halle unterlag das Team von Trainer Torben Kutschke dem ATSV Stockelsdorf mit 22:28 (13:15) und rutschte auf Rang 7 ab.


Weibliche Jugend A
HSG BAD – ATSV Stockelsdorf 22:28 (13:15)

Die HSG BAD zeigte sich gegenüber der Vorwoche deutlich verbessert. In der Abwehr wurde zugepackt, im Angriff strukturiert gespielt. Zählbares gab es aber wieder nicht. Bis Mitte der zweiten Halbzeit begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Stockelsdorf hatte fast stets eine leichte Führung inne, konnte sich aber nie entscheidend absetzen. „Beim 18:20 und 20:22 hatten wir dann die Möglichkeiten auszugleichen und womöglich das Spiel zu drehen“, berichtete HSG-Trainer Torben Kutschke, der in dieser Phase den Verdacht nicht los wurde, dass die Schiedsrichter sein Team nicht näher herankommen lassen wollten. „Wir wurden in vielen Situationen benachteiligt. Deshalb ist die Niederlage auch zu hoch ausgefallen. Ich bin trotz des Ergebnisses mit der gezeigten Leistung der Spielerinnen zufrieden. Es war ein Schritt in die richtige Richtung“, so Kutschke.

HSG BAD: A. Götz, Lipka – Kossek (7), Schütz (3), T. Heinrich (3), Epp (2), Schulz (1), Hackbart (1), Sörensen (1), Lübeck (1), Jeß (1), Ohm (1), H. Götz (1), J. Studt.



HT Norderstedt – HG OKT 27:25 (15:14)

„Für uns war in dieser Partie wesentlich mehr drin. Wir haben aber den Start verschlafen“, ärgerte sich HG OKT-Trainer Sönke Marxen. Ehe seine Mannschaft überhaupt wusste, wie ihr geschah, lag sie mit 0:7 zurück. Marxen versuchte in einer Auszeit, seine Spielerinnen aufzuwecken, doch so richtig gelang es nicht. Norderstedt blieb mit 12:5 und 13:7 vorne. „Dann nahm der gegnerische Trainer eine Auszeit. In der Phase gelang es mir, meine Spielerinnen neu einzustellen. Die Partie kippte“, berichtete der OKT-Coach. Bis zur Pause hatte die HG den Rückstand bis auf ein Tor verkürzt. Nach dem Wiederanpfiff übernahmen die Gäste die Führung, zogen auf 24:19 davon und sahen schon wie der Sieger aus. Als dann Norderstedt aber Julia Tiedemann und Cara Kuchel kurz deckte, ging der Spielfluss beim OKT-Nachwuchs völlig verloren. Mit sechs Toren in Folge zum 25:24 drehten die Norderstedterinnen die Partie und brachten den Sieg über die Zeit.

HG OKT: Frahm, Schweinem – Tiedemann (6), Voß, Jahn (2), Falge (3), Kuchel (5), Wolf (1), Luerßen, Staack (1), Pawaletz (6), Born, Pillich.



Weibliche Jugend B
Buxtehuder SV – HG OKT 32:27 (16:10)

Statt sich mit einem Sieg beim Mitkonkurrenten weiter Richtung Tabellenmittelfeld abzusetzen, gab es einen Dämpfer für die HG OKT. „Wir haben zu keinem Zeitpunkt die richtige Einstellung zum Spiel gefunden“, kritisierte Coach Sönke Marxen. Bis zum 5:7 hatte Marxen noch Hoffnung, dass sich sein Team fangen würde. Doch während der Gastgeber sich immer besser ins Spiel kämpfte, lief bei seiner Mannschaft kaum etwas zusammen. Tor um Tor setzte sich Buxtehude bis zur Pause auf 16:10 ab. „Wir sind nach dem Wechsel noch einmal auf 16:19 herangekommen, dann aber wieder in den Trott vor der Pause verfallen“, berichtete Marxen, der mit ansehen musste, wie der Gastgeber sich auf 25:19 löste und von da ab die HG OKT auf Distanz hielt.

HG OKT: Frahm – Voß (1), Fröhlich (1), Jahn, Stechow (13/6), Falge (4), Kuchel (2), Wolf (1), Grigat (1), Börnsen, Pawaletz (2), Pillich (2).

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