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Fussball-Verbandsliga Nord-Ost : Lehmann fordert gegen ESV mehr Biss

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Fußball-Verbandsliga muss der Osterrönfelder TSV heute beim Eckernförder SV antreten.

shz.de von
erstellt am 05.Okt.2013 | 06:00 Uhr

Auch am Tag nach der 1:3-Niederlage im Derby der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost beim Rendsburger TSV war Olaf Lehmann nicht gut auf seine Mannschaft zu sprechen. Zu viele Fehler und zu wenig Biss hatte der Trainer des Osterrönfelder TSV bei seinem Team ausgemacht. „Eine Niederlage beim Tabellenführer ist kein Beinbruch. Was mich ärgert, ist das Wie. So darf man ein Derby nicht verlieren. In vielen Situationen haben wir dem Gegner Geleitschutz gegeben und uns aus den Zweikämpfen herausgehalten. Wenn ich sehe, dass sich ein Rendsburger ohne gestört zu werden gegen vier Mann von uns durchsetzen kann, dann geht mir die Hutschnur hoch.“ Lehmann hofft, dass seine Spieler aus dem Spiel am Donnerstag ihre Lehren gezogen haben und heute (15 Uhr) beim Eckernförder SV ein anderes Auftreten an den Tag legen. „Das muss auch mal richtig knallen“, fordert der OTSV-Coach.

Drei Niederlagen in Folge mit jeweils drei Gegentoren haben die Osterrönfelder (13.) wieder in unmittelbare Nähe der Abstiegsplätze abrutschen lassen. Lehmann will die Situation nicht dramatisieren, „allerdings haben wir auch schon ein Spiel mehr als die Konkurrenz bestritten. Es wird mal wieder Zeit, etwas für unser Punktekonto zu tun.“ Zumal die Bilanz des heutigen Gastgebers nur unwesentlich besser ist. Mit zwölf Zählern – der OTSV hat zehn – rangieren die Eckernförder auf Platz zehn der Tabelle. „Mit einem Sieg könnten wir den ESV überholen“, rechnet Lehmann vor. Bei einer Niederlage hätte man allerdings schon fünf Zähler Rückstand. Doch daran verschwendet Lehmann keinen Gedanken. „Wir können es ja besser als wir zuletzt gezeigt haben.“

Große personelle Veränderungen wird es trotz der jüngsten Niederlage nicht geben. Lehmann: „Es wäre kontraproduktiv, jetzt alles umzuschmeißen.“ Allerdings muss der OTSV-Coach ohne Dennis Kock planen, der sich im Derby am Sprunggelenk verletzt hat.

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