Landesliga, Frauen: Owschlag II hofft auf erneute Überraschung gegen Preetz

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16. Januar 2015, 06:00 Uhr

Die Konkurrenz wartet nur auf einen Ausrutscher, doch diesen Gefallen will die HSG Fockbek/Nübbel den Verfolgern nicht tun. Mit einem Sieg am Sonntag bei der SG Wift (7.) will die HSG die Tabellenführung in der Handball-Landesliga der Frauen verteidigen. Schützenhilfe im Kampf um den Titel darf sich das Team von Trainer Reiner Heldt am 14. Spieltag indes nicht erhoffen, die nachfolgenden Teams stehen allesamt vor lösbaren Aufgaben. Die HSG Mönkeberg/Schönkirchen (2.) muss zur SG Lütjenburg/Dannau (6.), die SG Bordesholm/Brügge (3.) hat Heimrecht gegen den Tabellen-Vorletzten HSG 91 Nortorf, der Preetzer TSV (4.) ist beim TSV Owschlag II (8.) zu Gast. Die vermeintlich niedrigste Hürde hat der Wellingdorfer TV (5.) mit seinem Gastspiel beim bislang noch sieglosen Schlusslicht HSG Eider Harde II zu überspringen.

HSG Eider Harde II – Wellingdorfer TV (Sbd., 17.15 Uhr)
Ob die HSG Eider Harde II gegen den Wellingdorfer TV endlich ihr erstes Erfolgserlebnis feiern darf, ist fraglich. „Wir haben weder personell noch spielerisch die Alternativen, über sechzig Minuten konstant zu spielen. Bisher reicht es nur für zwanzig Minuten in jeder Halbzeit, dann brechen wir ein“, rechnet HSG-Trainer Robert Wichmann nicht zwingend mit einem Sieg.
SG Bordesholm/Brü. – HSG 91 Nortorf (Sbd., 18 Uhr)
Nach der knappen 23:24-Niederlage beim Wellingdorfer TV fährt die HSG 91 Nortorf mit viel Selbstbewusstsein zum Favoriten SG Bordesholm/Brügge. „Wenn wir ebenso zur Sache gehen wie in Wellingdorf, haben wir eine Chance“, sagt Nortorfs Trainer Mario Schlüter, unter dessen Regie das Team langsam seine richtige Leistungsstärke erreicht hat. Ob es letztlich bei der SG Bordesholm/Brügge reichen wird, ist aber fraglich. Das Hinspiel gewann der Tabellenzweite deutlich mit 24:11.
HSG Kremperheide/Mü. – TSV Alt Duvenstedt (Sbd., 19.30 Uhr)
„Wir müssen endlich einmal das abrufen, was im Training locker klappt“, fordert Alt Duvenstedts Spielerin Kerstin Müller. Die Mannschaft will unbedingt aus dem Tief heraus und sich wieder in Richtung Mittelfeld orientieren. „Wir dürfen es aber nicht wie bei der SG Bordesholm/Brügge mit Gewalt versuchen“, erinnert Müller noch einmal an die katastrophale erste Halbzeit ihres Teams bei der 21:28-Niederlage in Bordesholm am vergangenen Spieltag.
TSV Owschlag II – Preetzer TSV (So., 14 Uhr)
In der Hinrunde überraschte der TSV Owschlag II mit einem 22:18-Sieg beim favorisierten Preetzer TSV. Trainer Klemens Propf hätte nichts dagegen, wenn ihn seine Mädchen erneut überraschen würden. „Wir haben in den letzten Spielen besonders in den zweiten Spielabschnitten sehr gut gespielt“, so Propf. „Wenn wir vorne mit der Sicherheit und der Geduld spielen und dann auch noch in der Deckung aufpassen, kann uns erneut etwas gegen die Preetzerinnen gelingen.“ Personell sieht es bei den Owschlagerinnen gut aus, da wieder Spielerinnen aus dem Überhang der 1. Mannschaft zur Verfügung stehen werden.
SG Wift – HSG Fockbek/Nübbel (So., 17 Uhr)
„Wir müssen bei der SG Wift über sechzig Minuten Vollgas geben und dürfen nicht wie gegen Owschlag II im zweiten Spielabschnitt die Zügel schleifen lassen“, hat Fockbeks Trainer Reiner Heldt seine Spielerinnen gewarnt. Im Hinspiel beim 27:22 hatte die HSG besonders die Geschwister Nina und Julia Langowski gut im Griff. Das muss auch in Neumünster wieder der Fall sein. Eine stabile Deckung ist die Voraussetzung für einen Sieg.
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