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Landesliga der Männer: BTSV überrascht

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Das war doch mal ein Saisonstart in die Handball-Landesliga der Männer, wie sie ihn der Verantwortlichen in Büdelsdorf und Hohn erhofft hatten. Aufsteiger Büdelsdorfer TSV rang dem Favoriten Wellingdorfer TV beim 23:23 (14:11) einen Punkt ab. Für die noch größere Überraschung sorgte aber die HSG Eider Harde II. Sie bezwang auswärts den SH-Liga-Absteiger SG Bordesholm/Brügge mit 26:22 (9:12).

Noch nicht in den Spielbetrieb eingestiegen sind die Landesliga-Handballerinnen der HSG Eider Harde, der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg und des TSV Alt Duvenstedt. Die Auftaktpartien wurden allesamt verlegt.

SG Bordesholm/Br. – HSG Eider Harde II 22:26 (12:9)
„Die haben sich schon vorher als Sieger gefühlt. Diese Einstellung hat ihnen letztlich das Genick gebrochen“, erklärte Eider Hardes Betreuer Steffen Schütt. Der Gast war mit nur acht Feldspielern angereist, aber spielte munter drauflos. „Wir haben in der ersten Halbzeit noch zu viele Chancen liegengelassen“, ärgerte sich Schütt zunächst auch über zwei vergebene Siebenmeter. Nach dem Seitenwechsel kämpfte sich Eider Harde dann aber ins Spiel hinein. „Als bei Bordesholms Scharfschützen Yannick Zittlau die Kraft nachließ, kamen wir immer besser ins Spiel.“ So schmolz der Rückstand immer weiter zusammen. Beim 20:19 (48.) ging die Eider-Reserve erstmals in Führung. Gestützt auf einen starken Björn Walter im Tor kämpfte der Gast die nun konditionell stark abbauenden Bordesholmer nieder und baute seinen Vorsprung in den letzten zehn Minuten auf vier Treffer aus (26:22).


Tore für die HSG Eider Harde II: Thöming (9), Kotowski (7), Bock (4), Langholz (3), Böhrnsen (2) und J. Kaack (1).


Büdelsdorfer TSV – Wellingdorfer TV 23:23 (14:11)
Überaus zufrieden war Büdelsdorfs Spielertrainer Patrick Möller mit dem nicht unbedingt zu erwartenden Punktgewinn. „Wir konnten Wellingdorf in der Anfangsphase mit dem 5:1 überraschen“, erklärte Möller. Diese Führung konnten die Gastgeber bis zur Halbzeitpause behaupten (14:11). Im zweiten Spielabschnitt fand der favorisierte Gast dann immer besser in die Partie, lag in der Folge sogar mit drei Treffern vorn (21:18). „Wir haben uns durch den Drei-Tore-Rückstand nicht schocken lassen. Die Einstellung stimmte“, so Möller. Sein Team schlug zurück und lag 30 Sekunden vor dem Abpfiff noch knapp vorn, ehe die Gäste zum 23:23-Ausgleich trafen. „Wir hatten zwar noch einmal Ballbesitz, aber haben die Zeit ausgespielt, um diesen einen Punkt einzufahren“, sagte Möller, dessen Mannschaft in den letzten Sekunden nicht mehr volles Risiko gehen wollte.

Tore für den Büdelsdorfer TSV: Froese (7/3), Bittrich (6), Skrzypczak (5), Möller (4), Spremberg (1).

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