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Rendsburg-Eckernförde : Landesbetrieb ersetzt Straßendecken und Schutzplanken

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Aus der Redaktion der Landeszeitung

In den Ferien kommen die Straßenbauarbeiter zum Einsatz: Ob die Kreisstraßen 39 in Meezen und die 44 bei Krummenort oder die Landesstraße 39 –der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr erneuert viele Fahrbahndecken.

In den Sommerferien kommen die Straßenbauarbeiter zum Einsatz: Ob die Kreisstraßen 39 in Meezen und die 44 bei Krummenort oder die Landesstraße 39 bei Hamdorf – im Kreis Rendsburg-Eckernförde erneuert der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr derzeit viele Fahrbahndecken. Bei der Baustellenplanung muss die Niederlassung Rendsburg neben den Ferien aber noch einige weitere Faktoren berücksichtigen. Und: Zu den Deckenerneuerungen kommen weitere Arbeiten hinzu, denn viele Schutzplanken werden ersetzt oder sogar zusätzlich aufgestellt.

Anfang Juli bis Ende August sei die Hauptbauzeit, sagt Matthias Forster vom Landesbetrieb in Rendsburg, weil zu dieser Zeit wegen der Ferien mit weniger Verkehr zu rechnen sei und der Schulbusverkehr nicht behindert werde. Seine Behörde müsse aber auch darauf Rücksicht nehmen, ob die Straßen wegen regionaler Volksfeste befahrbar sein müssen. Aber noch wichtiger ist, dass der Betrieb nicht mehr Baustellen einplant, als er mit seinem Personal und Geld bewältigen kann. „Und die Kapazitäten der Asphaltmischwerke müssen wir auch berücksichtigen“, sagt Forster.

Es wird aber auch eine Menge Stahl verbaut: Allein im Gebiet der Niederlassung Rendsburg ersetzen die Straßenarbeiter bis zu 30 Kilometer Schutzplanken an den Fahrbahnrändern. „Bis in die 1980er-Jahre hinein ist dafür Thomasstahl verwendet worden. Der wird aber spröde mit der Zeit und absorbiert die Aufprallenergie bei einem Unfall nicht mehr. Statt sich zu verformen bricht er“, erklärt Forsters Kollege Ingo Kreutzfeldt. Diese Teile werden nach und nach ersetzt. Hinzu kommen neue Sicherheitsvorschriften aus einer EU-Richtlinie, die nach und nach umgesetzt werden. Deshalb kommen im Kreis an vielen Stellen neue Schutzplanken hinzu. Je nachdem, ob sich neben der Straße etwa eine Böschung, ein Baum, ein Radweg oder ein Gewässer befindet, müssen Schutzplanken aufgestellt werden. An der Kreisstraße 47 zwischen Rendsburg und der Fähre Breiholz etwa sind bereits über mehrere Kilometer neue Planken aufgestellt worden. Nachdem das Wasser- und Schifffahrtsamt das Gehölz zwischen Straße und Eider entfernt hatte, habe sich eine neue Gefährdung ergeben, erklärt Kreutzfeldt. Die Schutzplanken sind ihm zufolge aufgrund der EU-Norm nun stärker und länger.

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erstellt am 09.Aug.2014 | 17:00 Uhr

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