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Landeszeitung

23. Oktober 2017 | 10:44 Uhr

Skulpturenweg : Kunst auf Schritt und Tritt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Skulpturenweg auf dem Kolonistenhof ist erweitert worden. Rund 70 Objekte aus Holz, Metall und Stein können besichtigt werden. Auf 700 Metern zeigen sieben Künstler ihre Werke.

von
erstellt am 11.Sep.2014 | 06:00 Uhr

Mit etwa 30 Objekten wurde 2012 der Skulpturenweg auf dem Kolonistenhof eröffnet. 2013 haben die Bildhauer vom Kunst- und Kulturverein Hüttener Berge den Weg verlängert und weitere rund 20 Kunstwerke aufgestellt. Jetzt hat es die zweite Erweiterung des Skulpturenweges gegeben. Rund 70 Objekte aus Holz, Metall und Stein sein, können die Kunstinteressierten aktuell erwandern. „Sieben Künstler auf 700 Metern“ nennen sie die Fortsetzung.

Jörn Brede, Hans-Joachim Jungjohann, Guna Scheffler und Hermann Sarp haben vor zwei Jahren mit dem Projekt begonnen. Mit Schmied Nils Winderlich aus Eckernförde, dem Bovenauer Keramiker Steffen Gneithing und Jons Drawert, Bildhauer aus Bergenhusen, sind jetzt drei Akteure hinzugekommen.

„Etwa ein Kilometer ist der Skulpturenweg jetzt lang“, sagt Jungjohann. Doch damit ist der Rundweg um den Naturerlebnisraum noch nicht komplett mit Kunst ausgestattet. Etwa 500 Meter fehlen noch. Auch die sollen irgendwann bestückt werden.

Hans-Joachim Jungjohann aus Klein Wittensee hat für das Kunstprojekt den Edelstahl für sich entdeckt und bearbeitet. „Das ist unempfindlich, ideal für draußen“, sagt er. „Kreisbahnen“ nennt er sein Objekt, das am Anfang des neu gestalteten Weges seinen Platz gefunden hat. Etwas höher gelegen steht der Birkenhain von Jörn Brede. 28 Baumstümpfe hat er in den Boden gerammt – alle in Reih und Glied bilden sie ein Dreieck. „Unter einem Hain stellt man sich eigentlich etwas zufällig Gewachsenes vor, romantisch und verwunschen“, sagt Brede. Doch die symmetrische Anordnung stehe im Gegensatz dazu. Das mache den Reiz dieser Arbeit aus

„Der Skulpturenweg macht Kunst für alle zugänglich“, sagt Guna Scheffler über das Projekt unter freiem Himmel. „Es ist eine besondere Herausforderung, die großen Räume in der Natur zu füllen, die Blickachsen sind ganz andere“, betont Hans-Joachim Jungjohann.

 

 

 

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