Fussball-Verbandsliga : Kuklinski macht den Deckel drauf

Wo bleibt ihr? Osterrönfelds Stürmer Florian Kuklinski erwartet nach seinem entscheidenden Treffer zum 2:0 seine Mitspieler zur Feierstunde.
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Wo bleibt ihr? Osterrönfelds Stürmer Florian Kuklinski erwartet nach seinem entscheidenden Treffer zum 2:0 seine Mitspieler zur Feierstunde.

Der OTSV-Stürmer sorgt mit seinem Treffer zum 2:0 gegen den Laboe für die Entscheidung. Mit Bildergallerie.

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24. November 2013, 23:29 Uhr

Die Antwort auf die Frage, ob ihn die vergangenen 90 Minuten Nerven gekostet hatten, beantwortete Olaf Lehmann ebenso schnell wie eindeutig: „Ja, allerdings.“ Der Trainer des Osterrönfelder TSV atmete tief durch nach dem hart erkämpften, aber durchaus verdienten 2:0 (0:0)-Sieg seiner Elf gegen den VfR Laboe. Es waren drei ganz wichtige Punkte für den OTSV im Abstiegskampf der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost.

Die Sieg der Gastgeber ging deshalb in Ordnung, weil sie in weiten Teilen die von Lehmann eingeforderte Disziplin zeigten und die Positionstreue einhielten. „Wir haben das heute viel besser gemacht als zuletzt in Kronshagen“, erklärte der OTSV-Coach. Und wenn sich doch einmal ein Loch im Mittelfeld auftat, stopfte der emsige Sören Müller auf der Sechser-Position dieses sogleich wieder. „Sören hat ein ganz starkes Spiel gezeigt“, verteilte Lehmann ein Sonderlob. Das hätte aber auch an Bojan Grbavac oder Florian Kuklinski gehen können. Die beiden Offensivkräfte bissen sich ganz besonders ins Spiel. Kuklinski holte den Strafstoß zur Führung heraus (48.) – Torhüter Daniel Jeromin verwandelte gewohnt souverän – und traf später nach Vorarbeit Grbavacs zum entscheidenden 2:0 (82.). „Angesichts unserer Personalprobleme und keiner guten Trainingswoche ist der Sieg noch höher einzuschätzen“, so Lehmann.

Zuvor sahen die 200 Zuschauer, darunter viele Fans aus Laboe, nach einer hektischen Anfangsphase einen optisch überlegenen VfR mit mehr Ballbesitz, aber die Gäste wussten damit kaum etwas anzufangen. Sie machten das Spiel im Aufbau zwar breit, aber zumeist flog dann doch nur ein langer Ball in Richtung OTSV-Abwehr, die damit kaum Mühe hatte. Und so erarbeitete sich das Team von Trainer Daniel Lechte lediglich eine klare Chance. Jan-Patrick Wemmer hatte sich doch einmal am rechten Flügel durchgesetzt, aber der Ball rollte schließlich unberührt durch den Fünfmeterraum des OTSV.

Auf der anderen Seiten ließen die Osterrönfelder durch Kuklinski (49.) und Philip Hardts Kopfball, den der VfR auf der Linie klären konnte (76.), ihrerseits dicke Möglichkeiten aus. Am Ende musste Lehmann darüber aber nicht lamentieren, sondern atmete tief durch und freute sich mit seinen Spielern.

OTSV: Jeromin – Mosebach, Halver, Hardt, Zapfe – Müller, Dollnick – Yalicinkaya, Grbavac (87. Brütt), Piotraschke (40. Schäfer) – Kuklinski (86. Thomsen).

SR: Pudschun (Niebüll). – Z.: 200.

Tore: 1:0 Jeromin (48., FE), 2:0 Kuklinski (82.).

Gelb-Rote Karten: Fehlberg (47., wdh. Foul), Yalcinkaya (56., wdh. unsportl. Verhalten).

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