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Handball-Oberliga der Frauen : Kropperinnen wollen den Heimnimbus wahren

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Bis zum Saisonende wollen die Oberliga-Handballerinnen der HSG Kropp/Tetenhusen kein Heimspiel mehr verlieren. Den ersten Härtetest muss die HSG am Sonnabend (17 Uhr) gegen die Elbdiven vom Lauenburger SV bestehen.

Sieben Heimspiele, sechs Siege, ein Remis: Die Bilanz von Oberliga-Spitzenreiter HSG Kropp/Tetenhusen in eigener Halle kann sich sehen lassen. Die Trainer Dirk Schlegel und Lena Leptien dürfen stolz sein auf ihre Handballerinnen. Der Ehrgeiz lässt die beiden Übungsleiter jedoch nicht zur Ruhe kommen. Der Gedanke, bis zum Saisonende keinen Zähler mehr in der Kropper Geestlandhalle abzugeben, spukt ihnen schon seit einigen Wochen im Kopf herum. Eine komplette Spielzeit ohne Heimniederlage – das würde Schlegel gefallen: „Unser Ziel ist es, möglichst kein Spiel mehr zu Hause zu verlieren. Wir wollen unsere weiße Weste behalten“, untermauert der Trainer die Ambitionen.

Ein Spaziergang wird das nicht. Den ersten Härtetest muss die HSG heute (17 Uhr) gegen die Elbdiven vom Lauenburger SV bestehen. Unterschätzen sollte sie den Tabellensechsten nicht, auch wenn die Gäste den Jahresauftakt mit einer Heimpleite gegen Kiel/Kronshagen gründlich vermasselten. Schon im Hinspiel taten sich die Kropperinnen im engen Lauenburger Lärmtempel ziemlich schwer. Damals, am 2. Spieltag, blieb es bis zur letzten Minute spannend. Sarah Jörgensen sorgte schließlich mit einem verwandelten Strafwurf zum 24:23 für die Entscheidung.

Dirk Schlegel saß seinerzeit noch nicht auf der Bank. Er stieß erst kurz danach zur Mannschaft. Über den heutigen Gegner hat sich der erfahrene Coach bei Leptien erkundigt: „Lauenburg stellt eine sehr gute 6:0-Deckung aufs Parkett“, weiß Schlegel. Das große Plus des LSV sei jedoch die Ausgeglichenheit: „Sie haben keine überragende Spielerin in ihren Reihen, dafür aber viele verschiedene Torschützinnen. Lauenburg ist nur schwer auszurechnen.“ Schlegel will sein Team anleiten, ein schnelles Lauf- und Kombinationsspiel aufzuziehen, um die defensive Abwehrformation der Gäste auseinander zu dividieren. Die Fans wird es freuen. Das klingt nach attraktivem Handball. Zumal sich alle Feldspielerinnen bester Gesundheit erfreuen. Nicht so die Torhüterinnen Tatjana Cornehl und Svenja Maelzer, die beide in den vergangenen Tagen kränkelten und das Abschlusstraining am Donnerstag versäumten. Was wiederum schlecht für die Werferinnen war. Wer schon mal Handball gespielt hat, weiß, wieviel Spaß es macht, ohne echten Torwart zu trainieren. Ein effektives Wurftraining war unmöglich. Das sollte jedoch keine Ausrede sein, das Tor heute nicht zu treffen. Die Kropperinnen sind ehrgeizig genug, um den Gegner durch pure Willenskraft in die Schranken zu weisen.

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