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Handball-Oberliga der Frauen : Kropperinnen wollen als Herbstmeister in die Pause gehen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Im letzten Spiel der Hinrunde können die Handballerinnen der HSG Kropp/Tetenhusen eine nahezu perfekte Halbserie krönen. Gewinnt die HSG heute beider HSG Jörl-Doppeleiche Viöl, zementiert sie als Herbstmeister ihren Spitzenplatz in der Oberliga.

Jahresfinale für die HSG Kropp/Tetenhusen: Im letzten Spiel der Hinrunde können die Handballerinnen eine nahezu perfekte Halbserie krönen. Gewinnt die Mannschaft von Lena Leptien und Dirk Schlegel heute beim Tabellensiebten HSG Jörl-Doppeleiche Viöl (16.45 Uhr), zementiert sie als Herbstmeister ihren Spitzenplatz in der Oberliga. Gute vier Wochen lang könnte niemand am Thron der Kropperinnen rütteln. Wer hätte das gedacht nach dem holprigen Saisonstart und der mehr als suboptimalen Vorbereitung?

Kennen Sie noch Randolf Weyland? War das nicht? Hat der nicht? Genau! Weyland übernahm die Kropper Handball-Frauen im Sommer von Thomas Bleicher. Der A-Lizenzinhaber mit geschätzten zehn Trainerstationen in der letzten Dekade musste bei der HSG aufhören, bevor er richtig anfangen durfte. Die Chemie zwischen Spielerinnen und Coach stimmte nach Ansicht der Vereinsoberen nicht. Das Experiment, einen hauptamtlichen Trainer bei der HSG zu installieren, scheiterte mit Pauken und Trompeten. Nur drei Tage vor dem ersten Anpfiff gegen den THW Kiel zog der Vorstand die Reißleine, Lena Leptien rückte vorläufig vom Co- auf den Posten des Chefcoachs.

Es schien zunächst so, als ob sich das Team von den Wirrungen im Umfeld verunsichern lassen sollte, gab es doch zum Auftakt gleich einen Punkt ab. Danach folgte ein knapper Auswärtssieg in Lauenburg. Es herrschte Unsicherheit innerhalb der Truppe: „Wie stark sind wir wirklich?“ Die Antwort gaben die Spielerinnen auf dem Feld. Der 37:8-Rekordsieg über Niendorf wirkte wie ein Brustlöser, war gleichzeitig der Einstand eines alten Bekannten: Dirk Schlegel nahm auf der Bank Platz. Fortan marschierte die HSG mit ihrem gleichberechtigten Trainer-Duo Leptien/Schlegel durch die Liga. Der Kropper Motor lief wie geschmiert, abgesehen vom Ausrutscher in Altenholz. Die Mannschaft eilte von einem souveränen Sieg zum nächsten.

Der letzte Prüfstein in der Hinrunde wartet heute in der backefreien Eggebeker Halle auf die HSG. Leptien: „Dass wir auch ohne Wachs Handball spielen können, haben wir beim AMTV Hamburg unter Beweis gestellt.“ Die Trainerin hat ihr Team insbesondere auf den starken Rückraum der heimstarken Gastgeberinnen eingestellt. Auf Abwehr und Torhüterinnen werde es einmal mehr ankommen. Die HSG fährt in Bestbesetzung nach Eggebek.

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