Handball., 3. Liga : Kropperinnen winkt „Endspiel um Platz 3“

Die vierfache Kropper Torschützin Sabrina Maier (li.) lässt sich diese Chance gegen die Berliner Torfrau Juliane Meyer nicht nehmen.
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Die vierfache Kropper Torschützin Sabrina Maier (li.) lässt sich diese Chance gegen die Berliner Torfrau Juliane Meyer nicht nehmen.

Nach dem eigenen Sieg und dem Ausrutscher des VfL Oldenburg II könnte die HSG in der Tabellen noch klettern.

shz.de von
16. März 2015, 06:00 Uhr

Etappenziel erreicht! Platz vier ist den Handballerinnen der HSG Kropp-Tetenhusen in der 3. Liga Nord nicht mehr zu nehmen. Durch einen 33:27 (13:12)-Arbeitssieg über den Berliner TSC hat sich die Mannschaft von Trainer Thomas Carstensen vor rund 220 Zuschauern in der Geestlandhalle endgültig oben festgebissen. Und es ist sogar noch mehr drin. Dank des TV Oyten, der überraschend den VfL Oldenburg II bezwang. Gewinnt die HSG die nächsten drei Partien in Nord-Harrislee, zu Hause gegen Henstedt-Ulzburg und auswärts in Schwerin, kommt es am letzten Spieltag gegen den VfL zum Endspiel um Platz drei in der Geestlandhalle – sofern Oldenburg jetzt keine Pleitenserie hinlegt. Carstensen: „Genau das ist unser Ziel. Wir müssen jetzt unsere Hausaufgaben machen.“

Der Erfolg gegen die Berlinerinnen war der sechste HSG-Sieg in Folge mit Minimum sechs Toren Unterschied. Dabei mussten die Gastgeberinnen am Sonnabend ordentlich ackern, bis die Punkte eingefahren waren. „Wir haben es nicht geschafft, uns trotz mehrmaliger Führungen abzusetzen“, konstatierte Thomas Carstensen. Den Kropperinnen unterliefen ungewöhnlich viele einfache Fehler in der Vorwärtsbewegung. Davon ausgenommen ist Kristin Machau, die wiederholt ein fast fehlerfreies Spiel ablieferte. Zwölf Treffer gelangen der Halblinken. Ebenfalls auf hohem Niveau agierte Kreisläuferin Svenja Pahl mit fünf Toren. Sie fing zahlreiche schwere Zuspiele, holte zudem viele Strafwürfe heraus. In der Schlussphase war dann auch Torhüterin Femke Lobstaedt zur Stelle. Sie parierte einige schwierige Bälle in Folge, leitete die für die Gäste folgenschweren Tempogegenstöße ein. Die HSG setzte sich vom 20:20-Zwischenstand mit einem 8:0-Lauf auf 28:20 ab. Die Entscheidung. Carstensen: „Die Berlinerinnen haben es wirklich lange Zeit gut gemacht, indem sie unser Tempo mitgegangen sind. Am Ende mussten sie wohl dem hohen Tempo Tribut zollen.“

HSG Kropp-Tetenhusen: Sacher, Lobstaedt – Pahl (5), Jörgensen (1), Seidel (4), Lübker, Maier (4), Schulz (4), Machau (12/6), Börnsen, Ohm, Hansen, Krück (1), Rohwer (2).

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