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3. Handball-Liga der Frauen : Kropperinnen können Platz 4 absichern

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Mit einem Sieg im Heimspiel über den Berliner TSC wäre Aufsteiger HSG Kropp-Tetenhusen der vierte Platz in der 3. Handball-Liga der Frauen nicht mehr zu nehmen. Die Partie gegen die Berlinerinnen stuft HSG-Trainer Thomas Carstensen als „machbar“ ein.

Mit ihrem 16. Saisonsieg können die Handballerinnen der HSG Kropp-Tetenhusen am Sonnabend den nächsten Meilenstein in einer grandiosen Spielzeit erreichen. Gelingt es dem Team um Spielführerin Sarah Jörgensen, dem Berliner TSC zwei Punkte abzuknöpfen, wäre der HSG der vierte Platz in der Tabelle der 3. Liga nicht mehr zu nehmen. Anwurf in der Geestlandhalle ist um 19.30 Uhr. „Wenn wir unser Potenzial abrufen, werden wir die Partie gewinnen“, gibt sich Trainer Thomas Carstensen selbstbewusst.

Was vor der Saison vielen Fans nicht im Traum eingefallen wäre, kann damit Realität werden. Die HSG gehört in der Endabrechnung zum Spitzenquartett dazu. Anhand der hochkarätigen Neuzugänge konnten Handball-Kenner zwar vermuten, dass der Aufsteiger nicht unbedingt etwas mit dem Abstiegskampf zu tun haben wird. Dass die Kropperinnen aber eine so konstant gute Leistung abrufen werden, war nicht zu erwarten. Selbst die hoch gehandelten Talente des Buxtehuder SV II hat die HSG hinter sich gelassen.

Ein Grund für die famose Siegesserie ist sicherlich das Glück, eine weitgehend verletzungsfreie Saison spielen zu dürfen. Bis auf die Langzeitausfälle Dörte Paul und Hannah Pauli musste Carstensen bislang nur punktuell auf Spielerinnen verzichten. Sarah Jörgensen beißt mit Schmerzen in der Achillessehne schon länger auf die Zähne. „Klar haben wir in der Hinsicht einen Vorteil gegenüber anderen Mannschaften“, räumt Carstensen ein.

Dass seine Truppe bis zum 26. Spieltag sogar noch auf Platz 3 klettern könnte, hält der Coach indes für wenig wahrscheinlich: „Oldenburg, Bremen und Wismar werden sich wohl keine Blöße mehr geben.“

Die Partie morgen gegen den Berliner TSC stuft Carstensen als „machbar“ ein. Zwar sind im Vergleich zum Kropper Kantersieg in der Hinrunde zwei starke Gästespielerinnen wieder zur Mannschaft gestoßen, trotzdem hält der HSG-Trainer seinen Kader für besser. Die Serie von fünf beeindruckenden Siegen in Folge mit mindestens sechs Toren Unterschied gibt ihm Recht.

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