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Fliesen lösen sich : Kropper Freibad vor der Schließung?

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Sanierung des Freibades kostet die Gemeinde viel Geld. Doch das Becken weiterhin zu flicken, sei auch keine Lösung.

Droht die Schließung des Kropper Freibades? Es bröckelt, die Fliesen lösen sich an den Beckenwänden und auf dem Boden. Auch am Planschbecken wurden Schäden festgestellt. Notdürftig haben Mitarbeiter des Bauhofe, die Schäden unter Wasser flicken können, so dass der Badebetrieb aufrecht erhalten werden konnte. Von einer Schließung des Bades war im Rahmen einer Besichtigung der Anlage durch die Mitglieder des Ausschusses für Soziales und Sport auch nicht die Rede. Klar ist allerdings, dass hohe Investitionen nötig sind, um das Becken zu sanieren. Mit einer weiteren Flickschusterei könne es nicht weitergehen, hieß es.

Das 1971 eröffnete Freibad „erwirtschaftet“ jährlich ein erhebliches Defizit, ist aber aus Kropp, der jugend- und familienfreundlichen Gemeinde, nicht mehr wegzudenken. Im Schnitt besuchen das Schwimmbad im Freizeitzentrum jährlich 40 000 Gäste. 72 000 Besucher stehen als Rekord in den Akten. In der diesjährigen Badesaison wurden bislang 42 000 Gäste gezählt.

Ausschussvorsitzender Willibald Gabler nutzte die Gelegenheit, um mit dem Ausschuss auch die Tennisanlage des Kropper Tennisclubs zu besuchen. Hier ging es insbesondere um die zwei Hartplätze, die vom Tennisclub nicht mehrt genutzt werden, Risse aufweisen, durch die das Grün herauswächst, und unansehnlich und ungepflegt wirken. Die Gemeinde als Eigentümer des Grundstückes plant, die Plätze für eine Skaterbahnanlage herzurichten. Die Anlage in der Norderstraße gegenüber dem Stadion wird dann abgebaut. Im weiteren Verlauf der Begehung ging es zum Sportlerheim und zum Stadion. Geplant wurde, dass bei der nächsten Sitzung am 22. Oktober auch einige von den 14 Spielplätzen in Kropp in Augenschein genommen werden. Bei dieser Sitzung steht dann auch die Zukunft des Freibades auf der Tagesordnung.

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erstellt am 31.Aug.2013 | 10:00 Uhr

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