Fussball : Kropp will Durststrecke gegen Eichede beenden

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Nach sechs Jahren ohne Sieg hoffen die Oberliga-Fußballer des TSV Kropp auf ein Erfolgserlebnis gegen den SV Eichede.

shz.de von
07. September 2018, 15:02 Uhr

Sechs Jahre ist es her, dass die Oberliga-Fußballer des TSV Kropp zuletzt eine Partie gegen den SV Eichede gewinnen konnten. Beim damaligen 3:1-Heimsieg standen mit Kapitän Lukas Henke, Jörn Vogt sowie den beiden Torschützen Daniel Schwennsen und Finn Langkowski nur vier Akteure auf dem Feld, die noch aktiv das Dress der Kropper tragen. Auf das Quartett wird es auch beim heutigen Spiel (14 Uhr) gegen die Eicheder im heimischen Stadion an der Norderstraße ankommen, schließlich hat der Regionalliga-Absteiger mit dem 5:1-Erfolg gegen den SV Frisia 03 Risum-Lindholm am vergangenen Spieltag nicht nur seinen ersten Saisonsieg gefeiert, sondern auch ein großes Ausrufezeichen in Richtung der Mannschaft von Trainer Dirk Asmussen gesendet.

„Eichede ist wesentlich stärker einzuschätzen, als es der Tabellenstand aussagt. Die hatten einen Riesenumbruch mit vielen neuen Spielern, die sie einbauen mussten. Um sich dann einzuspielen, braucht das seine Zeit. Zumal sie mit TSB Flensburg, NTSV Strand 08 sowie dem SV Todesfelde keine Laufkundschaft zum Start hatten. Die können alle Fußball spielen“, sagt Kropps Co-Trainer Kai Kuhn mit Blick auf das Duell mit dem Tabellenzwölften.

Beide Teams standen unter der Woche im Kreispokal auf dem Feld. Während die Kropper mit dem 6:0-Erfolg gegen den TV Grundhof einen eher ruhigeren Abend erlebten, mühten sich die Eicheder mit zwei Treffern in der Schlussphase zu einem 2:1-Pokalsieg gegen Verbandsligist SSC Hagen Ahrensburg. „Gegen Grundhof haben wir ein wenig durchgewürfelt. Sechs oder sieben Spieler, die in der Liga gegen Eutin auf dem Platz standen, wurden ausgetauscht“, meint Kuhn. „Über die Fitness machen wir uns keine Gedanken.“ Allerdings verletzte sich Anton Merz im Pokal und fällt vorerst aus. „Das ist keine Sache, nach der du nach einer Woche wieder spielen kannst“, berichtet Kuhn. Immerhin sind die Langzeitverletzten zurück, so dass Asmussen hat. Ebenfalls gut: Seine – zum Teil noch junge – Mannschaft ist merklich gereift. „Wir haben uns das Selbstvertrauen in der abgelaufenen Landesliga-Saison zurückgeholt und haben gelernt, an uns zu glauben“, erklärt Kuhn.

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