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3. Handball-Liga : Kropp überrascht den Titelfavoriten

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Aufsteiger mischt weiter die 3. Liga auf. DieHandballerinnen der HSG besiegen den SV Werder Bremen mit 25:33.

shz.de von
erstellt am 22.Sep.2014 | 05:58 Uhr

Aufsteiger HSG Kropp/Tetenhusen sorgt weiter für Furore in der 3. Liga Nord der Handball-Frauen. In eigener Halle bezwang die Mannschaft von Trainer Thomas Carstensen den großen Titelfavoriten Werder Bremen mit 25:23 (14:11). Mehr als 200 begeisterte Fans ließen ihre Mädels nach Schlusspfiff hoch leben.

Auch Gäste-Trainer Radek Lewicki fand viele warme Worte für den Liga-Neuling. Lob von allen Seiten. Was macht Coach Carstensen? Er tut das, was jeder gute Trainer tun würde. Er tritt gegenüber der Presse gehörig auf die Euphoriebremse: „Natürlich haben wir ein sehr starkes Spiel absolviert gegen einen Gegner, der uns alles abverlangt hat. Aber wir haben erst fünf Punkte auf dem Konto. Das reicht noch nicht zum Klassenerhalt. Und der ist unser Ziel“, sagt Carstensen im Gespräch mit der Landeszeitung.

Weil die Konkurrenz aufgrund der ersten Pokalrunde erst zwei Partien in der Liga gespielt hat, grüßt die HSG in den nächsten Tagen von ganz oben in der Tabelle (5:1 Punkte). Für Carstensen nur eine Momentaufnahme. Den Grundstein für den überraschenden Sieg legten die Gastgeberinnen in der Defensive. Svenja Pahl hielt Werders Halbrechte Katrin Friedrich auf Distanz. Im Mittelblock machten die früheren Harrisleerinnen Kristin Machau und Lena Schulz den Laden dicht. Zwischen den Pfosten zeigte Femke Lobstädt ihre beste Saisonleistung. Vorne war es vor allem Sarah Jörgensen, die umsichtig, nahezu fehlerlos Regie führte und ihre Nebenspielerinnen gekonnt in Szene setzte. Zur Pause führte die HSG mit 14:11.

Nach dem Wiederanpfiff leisteten sich die Kropperinnen eine kleinere Schwächephase, die Werder sofort zu nutzen wusste. Die Gäste hatten mit einer Abwehrumstellung von einer 5:1- auf eine 6:0-Formation zunächst das richtige Mittel gefunden. Bremen ging mit 18:17 in Führung. Carstensen wusste: „Eine kribbelige Phase.“ Doch die heimische HSG fand zurück in die Partie, bewies in den finalen Minuten die besseren Nerven. „Wir haben nicht nur erfolgreich, wir haben auch richtig gut gespielt“, befand Carstensen. Er machte seinem gesamten Kader ein Riesen-Kompliment.

HSG Kropp/Tetenhusen: Lobstädt, Sacher – Pahl, Jörgensen (6), Seidel (1/1), Krück, Rohwer (3), Lübker, Maier (3), Schulz (4), Machau (7/5), Börnsen (1), Hansen, Ohm.

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