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Handball-SH-Liga : Kropp/Tetenhusen II wie ein „gutes Pferd“

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die HSG lieferte bei der HSG Reinfeld/Hamberge nicht ihre beste Leistung. Zu einem 26:22-Sieg reichte es dennoch.

Nachdem es zuletzt in fremden Hallen weniger gut für die HSG Hohn/Elsdorf lief, konnte das Team von Trainerin Sünje Schütt am Wochenende endlich einmal wieder einen Auswärtssieg bejubeln. Bei der SG Wift gewann der Aufsteiger mit 20:15 und verbesserte sich auf Platz vier der Handball-SH-Liga der Frauen. Die Hohnerinnen profitierten dabei auch vom 26:22-Sieg der HSG Kropp/Tetenhusen II über die HSG Reinfeld/Hamberge.

SG Wift – HSG Hohn/Elsdorf 15:20 (9:12)

„Zum Glück gibt es keine Punktabzüge für schlechte Spiele“, war Hohn/Elsdorfs Trainerin Sünje Schütt trotz des Erfolges nicht vom Spiel ihrer Mannschaft angetan. Lediglich Andrea Groth im Tor konnte überzeugen. „15 Gegentore sprechen eigentlich für eine gute Deckung, doch das stimmte nur teilweise“, so Schütt. Die Trainerin hatte aber nicht nur an der Defensive etwas auszusetzen. Die Angriffsleistung ihrer Mannschaft ließ der HSG-Trainerin weitere graue Haare wachsen. „Bei 56 Wurfversuchen haben wir nur 20 Tore erzielt.“ Zwar führte die HSG nach anfänglichem 1:4-Rückstand zur Pause mit 12:9, doch das Spiel lief nicht wie gewohnt. Das setzte sich in der zweiten Hälfte nahtlos fort. Die Partie entschieden die Gäste erst in den letzten zehn Minuten für sich. Nach dem 14:14 (47.) setzte sich die HSG über 16:14 (53.) auf 20:15 bis zum Abpfiff ab.

HSG Hohn/Elsdorf: Groth, Schütte - Gahnz, Bruhn, Ketelsen (2), Plöhn (2), Ramm, Krippeit, Hagge (1), Rohwer (4/1), Stürken (5), Sachau-Tinney (6/3).
 

HSG Kropp/Tetenhusen II – HSG Reinfeld/Hamberge 26:22 (12:9)

„Ein gutes Pferd spring nicht höher als es muss“, war Kropp/Tetenhusens Trainer Gunnar Schlott froh, trotz einer nicht so starken Leistung zwei Punkte eingefahren zu haben. Die Partie begann sehr hektisch. Reinfeld/Hamberge konnte bis zum 7:7 (20.) das Spiel offenhalten. „Wir haben dann einen Zwischenspurt eingelegt und uns mit 11:7 abgesetzt“, berichtete Schlott. In der Folgezeit hielten seine Schützlinge den Gast durchweg auf Distanz. Zufrieden war der HSG-Coach mit der Abwehrarbeit seiner Mannschaft. „Wir hatten auf jede Angriffsvariante der Gäste ein Antwort parat.“ Im Angriff konnte sich Gunnar Schlott auf Nina Petersen und Svenja Jöns verlassen, die Zielwasser getrunken hatten und ihre Chancen kompromisslos nutzten. Über 21:16 und 23:18 kam die Kropper Reserve am Ende zu einem 26:22-Erfolg.

HSG Kropp/Tetenhusen II: Schlichtung - Nina Petersen (8), Jöns (7), Nora Petersen (5), Lenz (2), Kemle (1), Hermann (1), Niese (1), Sieck-Pahl (1), Näve, Brügmann.

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