zur Navigation springen

Handball-SH-Liga der Frauen : Kropp/Tetenhusen II versagt im Angriff

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-SH-Liga der Frauen kassierte die HSG Kropp/Tetenhusen II eine 23:26-Heimniederlage gegen Slesvig IF. Die HSG Hohn/Elsdorf überraschte mit einem 23:21-Erfolg bei der SG Oeversee/Ja/We.

Erneut war Sünje Schütt sprachlos. Diesmal aber aus Freude. Ihre Mannschaft, die HSG Hohn/Elsdorf, sprang beim Tabellenzweiten der Handball-Schleswig-Holstein-Liga der Frauen, SG Oeversee/Jarplund-Weding, über ihren Schatten und trumpfte beim 23:21 (10:11)-Sieg groß auf. Keinen Grund zur Freude hatte dagegen die HSG Kropp/Tetenhusen II. Das Team von Trainer Gunnar Schlott kassierte vor heimischer Kulisse eine 23:26 (10:10)-Niederlage gegen Slesvig IF.

HSG Kropp/Tetenhusen II – Slesvig IF 23:26 (10:10)

„Diesmal lag es nicht an der Abwehr. In diesem Spiel hat der Angriff in der entscheidenden Phase versagt“, ärgerte sich Kropp/Tetenhusens Trainer Gunnar Schlott über zahlreiche ausgelassene Chancen. Dabei hatte der Gast die HSG regelrecht zum Torewerfen eingeladen. Doch die Kropperinnen konnten daraus kein Kapital schlagen. Lediglich Nora Petersen, die sich vor dem Anpfiff überraschend wieder fit gemeldet hatte, präsentierte sich in Torlaune.

In der ersten Halbzeit lieferten sich beide Teams eine ausgeglichene Partie. „Wir hatten zwar zwei Schwachstellen in der Deckung, konnten aber bis zur 40. Minute immer wieder gleichziehen“, berichtete Schlott. Die Gastgeber gingen sogar mit 15:12 in Front. Was sich dann aber abspielte, konnte der HSG-Trainer sich nicht erklären. Chancen wurden herausgespielt, doch mit dem Torewerfen wollte es nicht mehr klappen. Mit zunehmender Spieldauer traten dann auch vermehrt technische Fehler auf. „Wir haben das Spiel nach einer Dreiviertelstunde aus der Hand gegeben“, ärgerte sich Schlott, dessen Team auf 21:24 (55.) zurückfiel. Das war die Entscheidung. Die HSG schaffte es nicht, den Hebel noch einmal umzulegen.

HSG Kropp/Tetenhusen II: Schlichting – Nora Petersen (8), Jöns (6), Nina Petersen (3), Niese (2), Kemle (2), Hermann (1), Judith Lenz (1), Naeve, Woske, Sina Lenz.


SG Oeversee/Ja/We – HSG Hohn/Elsdorf 21:23 (11:10)

„Nichts zu sehen von der bisherigen Auswärtsschwäche. In der Abwehr wurde zugepackt, um jeden Ball gekämpft und oftmals erobert. Daraus resultierten Supergegenstöße“, war HSG-Trainerin Sünje Schütt mit der Deckungsleistung ihres Teams mehr als zufrieden. Doch auch im Positionsangriff lief es. „Es wurde diszipliniert durchgespielt und auf die Chance gewartet.“ Die „Gardinenpredigt“ von Schütt am Dienstag mit der Kritik an dem Auftreten in den vergangenen Spielen hatte den Nerv getroffen. Die Mannschaft hat die passende Antwort gegeben. „Wir sind mit ordentlichem Respekt beim Tabellenzweiten gestartet“, berichtete Schütt. Die HSG führte zwar 4:2, musste beim 5:5 aber den Ausgleich hinnehmen und lag beim Seitenwechsel 10:11 hinten. „Meine Mädels wollten aber mehr“, ging ihr Team, so erzählte Schütt, mit neuem Elan in den zweiten Durchgang und setzte sich auf 16:13 ab. Beim 15:16 schnupperte der Gastgeber noch einmal kurz am möglichen Erfolg, doch die HSG hielt dagegen. „Wir haben in den letzten zehn Minuten bis zum Umfallen gekämpft. Oeversee schaffte einfach nicht den Ausgleich“, freute sich Schütt. Ihrem Team gelangen in den letzten fünf Minuten sogar in Unterzahl zwei wichtige Treffer zum Sieg.

HSG Hohn/Elsdorf: Schütte – Gahnz, Herbst (7/1), Bruhn (3), Ketelsen (1), Plöhn (1), Ramm (2), M. Hagge, Rohwer (4/1), Stürken (5).

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen