Handball SH-Liga der Frauen : Kropp/Tetenhusen II siegt ohne Gegenwehr

Maß genommen: Kropps Nora Petersen erzielt eines ihrer sieben Tore im Derby gegen Treia/Jübek.
Maß genommen: Kropps Nora Petersen erzielt eines ihrer sieben Tore im Derby gegen Treia/Jübek.

Die HSG Kropp/Tetenhusen II hatte mit deutlich mehr Gegenwehr des HC Treia/Jübek gerechnet. Die HSG-Reserve überrollte die Gäste in der Handball-SH-Liga der Frauen förmlich und setzte sich deutlich mit 29:14 (16:6) durch.

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25. November 2013, 23:51 Uhr

Die HSG Kropp/Tetenhusen II hatte mit deutlich mehr Gegenwehr des HC Treia/Jübek gerechnet. Wider Erwarten wurde das Nachbarschaftsduell in der Handball-Schleswig-Holstein-Liga der Frauen eine einseitige Angelegenheit. Die HSG-Reserve überrollte die Gäste förmlich und setzte sich deutlich mit 29:14 (16:6) durch.

Zumindest einen Teilerfolg konnte die HSG Hohn/Elsdorf mit dem 25:25 (14:10) gegen den SV Henstedt-Ulzburg II feiern. Die HSG verpasste es durch diesen Punktverlust, den Anschluss an die Spitzengruppe herzustellen.


HSG Kropp/Tetenhusen II – HC Treia/Jübek 29:14 (16:6)

Das Abwehrbollwerk der HSG Kropp/Tetenhusen II war bestens auf die Offensivbemühungen der Gäste eingestellt. „Die Kreuzbewegungen des HC blieben quasi wirkungslos“, freute sich HSG-Trainer Gunnar Schlott. Seine Mannschaft bekam die Partie schnell in den Griff und führte mit 5:2 (10.). Da konnte die HSG sogar den frühzeitigen Ausschluss von Katharina Niese verkraften (11.). „Für sie sprang Sonja Hermann in die Bresche und führte in der Folge gekonnt Regie“, erklärte Schlott.

Mit der 16:6-Führung zur Pause war die Partie eigentlich schon entschieden. Die HSG Kropp/Tetenhusen hielt das Tempo bis eine Viertelstunde vor dem Ende hoch und baute den Vorsprung auf 25:10 aus, ehe die Schlott-Schützlinge dann ein wenig Fahrt herausnahmen. „Letztlich war es eine geschlossene Mannschaftsleistung“, so der Trainer, der keinen Schwachpunkt ausgemacht hatte. „Herausheben möchte ich nur Svenja Jöns, die sich seit Wochen in bestechender Form befindet“, lobte der Coach.

HSG Kropp/Tetenhusen II: Schlichting – Jöns (8), Nora Petersen (7), Nina Petersen (6), Hermann (5), Niese (3), Sieck-Pahl, Lenz, Naeve, Kemle, Brügmann, Kösling, Ohm.


HSG Hohn/Elsdorf – SV Henstedt-Ulzburg II 25:25 (14:10)
So richtig freuen konnte sich HSG-Trainerin Sünje Schütt über den Punktgewinn nicht. „Wir haben zwar spielerisch überzeugt, können aber derzeit in den entscheidenden Momenten den Sack nicht zumachen“, haderte Schütt einmal mehr mit der Inkonsequenz ihres Teams. Im ersten Abschnitt lief noch alles nach Plan. Aus einem 6:6 machte der Aufsteiger eine 14:10-Führung zur Pause. „In der ersten Halbzeit stand unsere Deckung gut und Andrea Groth hat ihr Tor so gut es ging sauber gehalten“, so die HSG-Trainerin.

Nach dem Wiederanpfiff sah es zunächst weiter nach einem Sieg der Gastgeberinnen aus, die stets mit drei Toren in Front blieben und mit 25:22 in die Schlussphase gingen. „Die letzten fünf Minuten würde ich mir gerne noch einmal auf Video ansehen”, fühlte sich Schütt durch eine „unberechtigte Zeitstrafe“ gegen ihr Team und zwei vermeidbare technische Fehler im Angriff um den Erfolg gebracht. „Wir wurden immer nervöser, trafen das Tor nicht mehr und mussten am Ende dann noch den Ausgleich hinnehmen“, sprach Schütt schließlich von einem verlorenen Punkt.

HSG Hohn/Elsdorf: Groth, Schütte – Gahnz, Bruhn (2), Ketelsen (1), Horn (2), Plöhn (7), Ramm, Krippeit, Hagge (1), Rohwer (7), Stürken (2), Sachau-Tinney (3/3).


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