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Handball-Oberliga : Kropp-Tetenhusen gelingt Revanche im „echten“ Auswärtsspiel in Altenholz

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Beim zweiten Gastspiel in Altenholz gelang den Oberliga-Handballerinnen der HSG ein ungefährdeter 25:19-Erfolg.

Diesmal machten es die Handballerinnen der HSG Kropp-Tetenhusen besser. Beim zweiten Auftritt in Altenholz holte der Tabellenführer der Oberliga den erhofften „Zweier“. 25:19 (13:11) distanzierte die Mannschaft vom Trainergespann Dirk Schlegel und Lena Leptien den Gastgeber, der vor den Augen seiner Fans jedoch viel Gegenwehr bot. Immerhin war es ja auch das Duell Erster gegen Zweiter.

Die Revanche ist geglückt. Im Hinspiel, das aufgrund eines Missverständnisses bei einem Verlegungsantrag ebenfalls in Altenholz stattfand (die Landeszeitung berichtete), musste die HSG am 9. Spieltag ihre erste Saisonniederlage hinnehmen. Jetzt, im „echten“ Auswärtsspiel, zeigten die Kropperinnen, dass die Pleite in der Hinrunde wohl nur ein Ausrutscher war. Lena Leptien konnte dementsprechend zufrieden sein: „Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung.“

Was die Trainerin besonders freut, ist die Leistungssteigerung von Sarah Jörgensen, die zuletzt ihre Treffsicherheit ein wenig vermissen ließ. In Altenholz fand sie zu alter Stärke zurück, trug sich sechs Mal in die Torschützenliste ein. Auch am guten Zusammenspiel mit Kreisläuferin Svenja Pahl war Jörgensen nicht gänzlich unbeteiligt. Pahl erzielte ebenso sechs Buden. Im gebundenen Spiel war die HSG die eindeutig bessere Mannschaft. Tempo war diesmal nicht angesagt. Das lag vielleicht auch daran, dass die Konterspezialistin Levke Rohwer angeschlagen in die Partie ging. Die Flügelflitzerin konnte nur 20 Minuten mitmachen. Auch Linkshänderin Dörte Paul, die Knieprobleme beklagt, spielte nur eine Halbzeit.

Leptien machte vor allem die Abwehr als ausschlaggebenden Faktor für den Sieg aus. Ihre Hintermannschaft hatte die Altenholzer Schützinnen um Marieke Most weitgehend im Griff. „Wir sind in der Abwehr gleich von Beginn an aggressiv zu Werke gegangen“, lobte Leptien. Die Bälle, die durchkamen, waren oft Beute der gut aufgelegten Keeperin Svenja Maelzer, die ihrer Trainerin wahrlich keinen Anlass gab, sie auszuwechseln. Torhüterin Nummer zwei Tatjana Cornehl erlebte einen „freien“ Nachmittag auf der Bank. Sie sah die entscheidende Spielphase ab der 40. Minute. Von 15:15 setzte sich die HSG auf 20:15 ab. Die Würfel waren gefallen, Altenholz war geschlagen.

Am kommenden Wochenende erwarten die Kropperinnen die nächste schwere Aufgabe in der Geestlandhalle. Dann kommt Verfolger ATSV Stockelsdorf, der am Sonnabend Federn lassen musste. Zu Hause kam Stodo nur zu einem Unentschieden gegen Holstein Kiel/Kronshagen.

HSG Kropp-Tetenhusen: Maelzer (1.-60.), Cornehl – Pahl (6), Jörgensen (6), Paul (2), Seidel (6/3), Ohm (2), Krück (1), Kösling, Jöns (1), Lübker, Niese, Rohwer (1).

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