zur Navigation springen

Handball : Kropp/Tetenhusen beim 35:28 in Tarp weiter in Torlaune

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Kropp/Tetenhusen präsentieren sich in bestechender Form.

shz.de von
erstellt am 22.Sep.2013 | 19:49 Uhr

Wie schon vor einer Woche gegen Niendorf (37:8) so warfen die Kropperinnen auch bei der HSG Tarp/Wanderup mehr als 30 Tore und schickten die immer noch sieglosen Gastgeberinnen ins Tal der Tränen. Das Team von Dirk Schlegel und Lena Leptien landete beim 35:28 (16:13) einen nie gefährdeten Start-Ziel-Sieg. Ein gelungener Einstand für das Trainer-Duo, das erstmals gemeinsam coachte. Nach Altenholz und Lauenburg gehören die Kropperinnen mit 122 erzielten Toren zu den „Ballerfrauen“ der Liga. Das Torverhältnis von plus 37 Treffern ist sogar das beste der ganzen Klasse.

Schlegel und Leptien verlebten einen ruhigen Nachmittag an der Seitenlinie – auch wenn bei weitem nicht alles glatt lief. „Wir haben viele technische Fehler und Fehlwürfe produziert und in der Abwehr gab es auch einige Abstimmungsprobleme, aber unterm Strich können wir zufrieden sein“, bilanzierte Lena Leptien, die den Erfolg in der Tarper Treenehalle als „Pflichtsieg“ verbuchte.

Die HSG bestimmte das Spielgeschehen vom Fleck weg, ließ den phasenweise überfordert wirkenden Gastgeberinnen keine Zeit durchzuschnaufen. Immer wieder suchten die Gäste den direkten Weg zum gegnerischen Tor über die schnelle zweite Welle. „Unser Tempospiel hat mir richtig gut gefallen“, lobte Leptien. Vor allem Imke Seidel lief zur Hochform auf. Die Rückraumschützin traf zwölf Mal, brachte die Tarper Defensive ein ums andere Mal in Verlegenheit. Leptien sprach der 20-Jährigen ein Extralob aus: „Ich freue mich für Imke. Bei ihr ist der Knoten geplatzt. Sie hat ein tolles Spiel abgeliefert“, so die Trainerin, die aber nicht vergaß, dass Handball ein Mannschaftssport ist. Svenja Pahl (fünf Tore), Dörte Paul (fünf) und Sarah Jörgensen (sieben) drückten der Partie mit ihren Treffern ebenfalls ihren Stempel auf. Und auch zwischen den Pfosten des Kropper Tores gab es wenig Anlass zu meckern. Svenja Maelzer und Tatjana Cornehl waren am Sonnabend ein sicherer Rückhalt.

Jetzt kann sich die HSG in aller Ruhe aufs Spitzenspiel in Stockelsdorf vorbereiten. Da die Partie gegen den TSV Altenholz auf Freitag, 15. November, verlegt wurde, hat die Mannschaft vier Wochen Zeit, an der Feinabstimmung zu arbeiten.

HSG Kropp/Tetenhusen: Maelzer, Cornehl – Pahl (5), Paul (5), Rohwer (2), Ohm, Krück (1), Kösling, Seidel (12/7), Jörgensen (7), Jöns (2), Lübker (1).

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen