Marode Immobilien : Kropp arbeitet an seinen Problemen

Im Fokus: Für das Kropper Rathaus wird jetzt ein Raum- und Personalkonzept erarbeitet.
Im Fokus: Für das Kropper Rathaus wird jetzt ein Raum- und Personalkonzept erarbeitet.

Gutachten, Konzepte und Kostenrechnungen: Im Hauptausschuss der Gemeinde Kropp wird die Sanierung vorangetrieben.

shz.de von
15. Mai 2015, 07:30 Uhr

Es geht voran, was die Immobilien der Gemeinde angeht. Gutachten und Konzepte sind zum Teil bereits erstellt oder in Arbeit. Die Kosten, insbesondere für die Sanierungsarbeiten in der Schule, wurden ermittelt. So werden für die Brandschutzmaßnahmen in der Geestlandschule 22  600 Euro, für das Aufstellen von Containern 140  000 Euro, für die Trinkwasserversorgung 52  000 Euro und für die Meldeeinrichtungen rund 4000 Euro ausgegeben. Das gab Bürgermeister Stefan Ploog in der jüngsten Hauptausschusssitzung bekannt. Dazu kommen noch Kosten für energetische Maßnahmen. Die Sanierung der Beleuchtung in der Geestlandhalle soll in einem Paket mit den Beleuchtungsproblemen im Altbau der Schule erfolgen.

Ein Raum- und Personalkonzept für das Rathaus ist in Auftrag gegeben. Für den An- und Ausbau des Rettungszentrums wurde ein Architekt beauftragt. Geplant ist unter anderem, hier eine zweite Wohnung zu vermieten. Die Einrichtung und das Inventar des ehemaligen Soldatenheims werden zum Teil von der Gemeinde übernommen, darunter Stühle und Geschirr. Der Rest soll demnächst in einer öffentlichen Versteigerung verkauft werden.

Da die beiden Kindertagesstätten in der Gemeinde zurzeit nicht alle Kinder unter drei Jahren aufnehmen können, sollen Anreize für Tagesmütter geschaffen werden. Der Ausschuss beschloss, für eine Tagespflege Zuschüsse zu gewähren.

Enttäuscht zeigten sich die Mitglieder über die Angebote vom Kreis über den Breitbandausbau. Es gebe einfach keine Einigung zwischen dem Kreis, den Ämtern und Gemeinden, hieß es. „Wir brauchen aber das schnelle Internet“, sagte der Ausschussvorsitzende Ulrich Brüggemeier.

Zufriedenheit herrschte mit dem Verlauf der Kropper Informationsschau (KIS), berichtete Michael Stühmer vom Organisationskomitee. Das regnerische Wetter ließ zwar nicht den erhofften Besucherstrom zu, doch die Aussteller lobten insgesamt die gute Atmosphäre und die gute Aufnahme. Doch, bedauerte Stühmer, sei es anfangs schwierig gewesen, vor allem im Amtsbereich Unternehmen zu finden, die sich auf der KIS präsentieren wollten. So waren es vor allem Unternehmen aus dem Umland, die die Messe bereicherten. „Das bestärkt uns, weiterzumachen“, sagte er.

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