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Boßel-Wettstreit : Kritik am Schiedsrichter kostet fünf Euro

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Neujahrsboßeln der CDU Schacht-Audorf für einen guten Zweck: Hermann Pahl verteilt darum reichlich Minuspunkte.

Minus 9,5 Grad zeigte das Thermometer am Sonnabend, als Schiedsrichter Hermann Pahl das Startsignal gab. Sechzehn Mannschaften aus Schacht-Audorfer Vereinen und Verbänden wetteiferten beim Neujahrsboßeln des CDU-Ortsvereins am Sonnabend um den Sieg. Mit elf Punkten lag die Allgemeine Schacht-Audorfer Wählergemeinschaft (ASW) am Ende knapp vor dem Siedlerverein „Neu St. Pauli“. Auf den dritten Platz kam der Schrebergartenverein.

Die erspielten Strafgelder gehen in diesem Jahr – jeweils für die Jugendarbeit der Organisationen – an den Reit- und Fahrverein St. Johannes sowie an die Pfadfindergruppe der Kirchengemeinde St. Johannes in Schacht-Audorf.

Und dass die Strafgelder auch in diesem Jahr wieder reichlich flossen, dafür sorgte der „unnachgiebige“ Hermann Pahl. „Hier hat nur einer das Sagen, und das bin ich“, machte der 76-Jährige schon vor dem Start deutlich. Früher habe er bei vielen Boßel-Wettbewerben im gesamten Amtsbereich für die Einhaltung der Regeln gesorgt, blickt der Osterrönfelder zurück. Inzwischen trete er ein wenig kürzer, aber die Veranstaltung in Schacht-Audorf nehme er noch gerne wahr, auch weil es hier um Sport und Spaß für einen guten Zweck gehe. Und damit die Spende nicht zu knapp ausfällt, verteilte er als Schiedsrichter reichlich Minuspunkte. „Zu spät am Start – ein Euro, Kugel im Graben – 50 Cent, Kritik an der Schiedsrichterentscheidung – 5 Euro.“

Einen zwei Kilometer langen Rundkurs mit Start und Ziel am Feuerwehrgerätehaus hatten die Mannschaften zu bewältigen. Gerd Kähler, der stellvertretende CDU-Ortsvorsitzende, war für das korrekte Notieren der Strafgelder zuständig.

Während des Boßelns konnten sich die Teilnehmer, unter ihnen als Ehrengast der Landtagsabgeordnete Hans Hinrich Neve aus Stafstedt, mit Punsch und anderen Getränken vom Bollerwagen stärken und, was noch wichtiger war, wärmen. Nach der Boßelrunde gab es Spanferkel im Feuerwehrgerätehaus.

Weil die Strafgelder durch die Teams häufig nachträglich noch aufgerundet werden, steht der Gesamterlös noch nicht fest. Der ausrichtende CDU-Ortsverein geht dabei mit guten Beispiel voran, wie die Vorsitzende Beate Nielsen mitteilte. „Wir haben unser Strafgeld auf fünfzig Euro erhöht.“

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erstellt am 27.Jan.2014 | 09:51 Uhr

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