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Landeszeitung

18. August 2017 | 22:36 Uhr

Krieger führt den Kreisjugendring

vom

Vollversammlung in Groß Wittensee / Nachfolger von Albert Leuschner und neuen Vorstand gewählt

Gross Wittensee | Führungswechsel beim Kreisjugendring (KJR) Rendsburg-Eckernförde: Hans-Joachim Krieger ist der neue Vorsitzende des KJR. Der Personalratsvorsitzende der Kreisverwaltung wurde in der Vollversammlung am Montagabend im "Schützenhof" zum Nachfolger von Albert Leuschner, der 18 Jahre lang an der Spitze des Kreisjugendringes stand, gewählt. Ihm zur Seite steht ein komplett neuer Vorstand: Tobias Carstens ist der stellvertretende Vorsitzende, Lena Puck ist Kassenwartin und Anna Krieger-Bratke, Hannah Quentin sowie Oscar Yendell sind Beisitzer.

Krieger dankte Albert Leuschner für seine geleistete Arbeit. "Du hast den KJR vor allem im Bereich der politischen Arbeit geprägt und ihm ein Gesicht gegeben", sagte Krieger. Andere langjährige Vorsitzende in anderen Verbänden seien schon längst mit Verdienstmedaillen oder ähnlichem ausgezeichnet worden, so Krieger. Solche Auszeichnung gebe es beim KJR nicht, "aber falls es sie geben würde, hättest du sie heute verdient."

Ein fester Bestandteil des Programms sind die alternativen Kreisrundfahrten zu Schauplätzen des Nationalsozialismus im Kreis Rendsburg-Eckernförde. Diese Fahrten seien nicht wie die klassische schulische Aufarbeitung, sagte Leuschner. Sich die Plätze vor Ort anzusehen, sei spannender. Man dürfte so etwas wie den Nationalsozialismus nie wieder zulassen, betonte der scheidende Vorsitzende. "Man muss wissen, was geschehen ist und es emotional erfassen."

Die alternativen Kreisrundfahrten will Leuschner auch nach seiner Zeit als Vorsitzender des KJR weiterführen. Den Posten abzugeben, sei aber die richtige Entscheidung gewesen, so der 64-jährige Pädagoge: "Es wurde Zeit. Es muss einfach mal etwas anderes passieren."

Ähnlich lange wie Leuschner möchte Krieger das Amt des Vorsitzenden nicht bekleiden: Maximal eine weitere Amtszeit, also vier Jahre. Er sei bewusst mit einer jungen Truppe - seine Mitstreiter im Vorstand sind zwischen 18 und 20 Jahre alt - angetreten, sagte Krieger. Auf diese Weise könnten die jungen Menschen von ihnen lernen. Auch er könne von dem neuen Team lernen, etwa wie die Kommunikation unter jungen Menschen funktioniere. Es sei ein gegenseitiges Geben und Nehmen, alle seien gleichberechtigt.

Für seine Arbeit hat sich der neue Vorstand vorgenommen, den Facebookauftritt des KJR zu verbessern und zwei Stammtische im Jahr mit Vorsitzenden der Mitgliedsverbände und Interessenten anzubieten.

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erstellt am 14.Aug.2013 | 03:09 Uhr

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