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Landeszeitung

14. Dezember 2017 | 07:59 Uhr

TSV Kropp : Kreispokalsieg als Trostpflaster

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TSV Kropp holt nach einem verdienten 3:0-Erfolg im Finale über Schleswig 06 den Titel

shz.de von
erstellt am 30.Mai.2013 | 08:27 Uhr

Fahrdorf | Den tanzenden Spielerkreis mit der Sangesdarbietung "die Nummer im Kreis sind wir" bildeten die Fußballer in den schwarz-roten Trikots. Die Kicker in Schwarz-weiß indes standen unter dem Regenwolken verhangenen Himmel als Beobachter regungslos abseits. Das Finale war gelaufen: Der TSV Kropp setzte sich wie erwartet im Endspiel des Kreispokals SL-FL mit 3:0 (1:0) gegen Schleswig 06 durch und wird in der kommenden Saison die Farben des Kreisfußballverbandes Schleswig-Flensburg im Pokal auf Landesebene vertreten. Endlich ein Erfolg für Kropp nach dem Scheitern im SHFV-Pokalendspiel und im Kampf um den Regionalliga-Aufstieg.

220 Zuschauer sahen im Fahrdorfer Stadion am Lundbarg eine durchschnittliche Partie zweier unterschiedlicher SH-Ligisten. Der Tabellenvierte war einfach die bessere Mannschaft, der Absteiger aus Schleswig hielt zwar kämpferisch dagegen, offenbarte aber Unsicherheiten bei Standardsituationen und setzte in der Offensive kaum Impulse. Marcel Musielak (42.) sorgte für die Pausenführung. Niklas Zöchling (63.) per Kopf nach einem Eckball und Jörn Vogt (74.) mit einem verwandelten Foul-Elfmeter sorgten für die Entscheidung.

"Das war ein verdienter Sieg. Darüber gibt es keine zwei Meinungen. Wir waren von der ersten bis zur letzten Minute die bessere Mannschaft", sagte Trainer Dirk Asmussen. Passend zum Erfolg hatte sich das Kropper Team ein "Pokalsieger-Trikot 2013" übergestreift. Trainerkollege Andrè Bistram beschäftigte mehr die Leistung von Schiedsrichter Karsten Kröger (SG Nordangeln). Allgemein, weil sich die 06er von den Entscheidungen des Referees benachteiligt fühlten. Ganz speziell aber über den Elfmeterpfiff in der 74. Minute, als Torge Nissen Kropps Stürmer Marcel Musielak im Strafraum zu Fall brachte. "Das war klar den Ball gespielt, besser kann man nicht klären", beurteilte Bistram die Aktion. "Ich finde es schade, wenn Schiedsrichter-Entscheidungen im Mittelpunkt stehen", drückte sich der Coach zurückhaltend aus. "Nichtsdestotrotz hat unsere Niederlage nicht daran gelegen. Kropp hat verdient gewonnen", räumte Bistram ein. Musielak klärte die umstrittene Situation auf: "Ich bin getroffen worden, aber den Elfer muss man nicht geben."

Jörn Vogt verwandelte den Strafstoß sicher gegen Schleswigs besten Akteur. Torhüter Sven Schmedmann hatte zuvor schon etliche Chancen der Kropper glänzend pariert, war beim 0:1 dann aber machtlos. Nach einem Henke-Freistoß fiel der Ball Musielak vor die Füße und der verwandelte aus kurzer Distanz volley zur verdienten Pausenführung.

Bei 06 indes tat sich über die gesamte Spielzeit im Angriff herzlich wenig. Wenn es überhaupt eine Chance zu notieren gab, dann war es der Kopfball von Davin Thomsen (37.), der knapp über das Kropper Tor strich. Kropps Angreifer Finn Langkowski blieb auf dem nach einigen heftigen Regenschauern sehr rutschigen Platz ohne Erfolg. Sein größte Chance hatte der bullige Mittelstürmer kurz vor Schluss, als er nach einem langen Sprint allein vor Schmedemann auftauchte und den Keeper anschoss. "Manche Tore sind halt schwer zu machen", meinte der 23-Jährige. Das übernahmen im Finale seine Kollegen. Der Lohn: Der TSV Kropp trug das Sieger-Shirt. TSV Kropp: Detlefsen - T. Vogt, Röh, Bock, Waschweski - Zöchling, Henke, J. Vogt. (85. Petersen) Alias (76. Schwennsen), Musielak (89. Jess) - Langkowski.

Schiedsrichter: Kröger (SG Nordangeln).

Zuschauer: 220.

Tore: 0:1 Musielak (42.); 0:2 Zöchling (63.); 0:3 Jörn Vogt (74./FE).

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