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Kreisliga: Ein Wiedersehen ohne Emotionen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

shz.de von
erstellt am 26.Sep.2014 | 13:00 Uhr

Man sollte annehmen, dass die Partie des Büdelsdorfer TSV in der Fußball-Kreisliga am Sonnabend gegen den TuS Jevenstedt für Adrian Königsmann eine emotionale Angelegenheit wird. Schließlich kennt der Büdelsdorfer Coach viele Akteure des Gegners nicht nur, er hat sie in seiner Zeit als Jevenstedter Jugendtrainer auch ausgebildet. Doch für Königsmann ist das Duell mit seinem alten Verein „ein ganz normales Spiel. Ich hätte auch gedacht, dass es im Vorfeld mehr kribbelt. So abgedroschen es auch klingt, aber Fußball ist eben Tagesgeschäft.“ Für Königsmann ist es allenfalls interessant zu sehen, „wie ich als Trainer reagiere, wenn ich die Spieler des Gegners aus dem Effeff kenne“.

Doch auch sein Pendant ist über Stärken und Schwächen der Büdelsdorfer Akteure bestens informiert. Vor seinem Engagement beim TuS Jevenstedt trainierte Michael Rohwedder zwei Jahre lang den BTSV. Und ebenso wie für Königsmann ist es auch für Rohwedder ein Wiedersehen mit dem Ex-Club ohne Emotionen. „Ich hatte zwei schöne Jahre in Büdelsdorf, aber die Ehe ist mittlerweile geschieden. Ich konzentriere mich nur auf meine Mannschaft. Das wird ein Spiel wie jedes andere auch.“

Einzig die Tatsache, dass es gegen den bislang ungeschlagenen Spitzenreiter geht, sorgt beim Jevenstedter Coach für einen erhöhten Pulsschlag. „Da ist man immer besonders motiviert. Wir haben die Möglichkeit, als erstes Team dem BTSV eine Niederlage zuzufügen.“ Und gänzlich chancenlos sieht Rohwedder seine Mannschaft, der in der frühen Phase der Saison noch etwas die Konstanz fehlt, nicht. „Sicherlich sind wir nicht der Favorit. Aber an guten Tagen können wir jede Mannschaft schlagen.“ Bei Königsmann klingt es ähnlich: „Wenn die Jevenstedter einen guten Tag erwischen, dann sind sie für jedes Team eine Gefahr.“

Borussia 93 Rendsburg könnte am Sonntag gegen den Wittenseer SV den vierten Sieg in Folge landen. Aber auch die Gäste kommen als „Serientäter“ und sind seit drei Spielen ungeschlagen. In dem Duell der SG Felde/Stampe gegen den TSV Vineta Audorf wollen die Gastgeber den Sturz auf einen Abstiegsrang unbedingt verhindern. Gegen die zuletzt gut aufgelegten Audorfer ist das alles andere als eine leichte Aufgabe.

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