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Landeszeitung

15. Dezember 2017 | 07:30 Uhr

Kreisjugendring knackt Spendenrekord

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Sammelaktion bringt erstmals mehr als 30 000 Euro / 70 Prozent des Geldes können die Gruppen behalten / HSG Fockbek/Nübbel erfolgreich

shz.de von
erstellt am 15.Dez.2016 | 11:01 Uhr

Der Kreisjugendring hat sein bereits vor mehreren Jahren selbst gestecktes Ziel endlich erreicht: Bei der Spendensammlung haben die Teilnehmer in diesem Jahr erstmals mehr als 30  000 Euro zusammengetragen. Sie schossen sogar weit über ihr Ziel hinaus, wie jetzt während der Vollversammlung bekannt wurde.

Jugendarbeit kostet Geld. Deshalb ruft der Landesjugendring Schleswig-Holstein einmal im Jahr zu einer Spendensammlung auf, an der auch Gruppen des Kreisjugendrings Rendsburg-Eckernförde teilnehmen. „Die Jugendsammlung hat das beste Ergebnis ergeben, das jemals im Kreis erreicht wurde“, freute sich der Vorsitzende Hans-Joachim Krieger in der Vollversammlung am Mittwoch im Kreishaus in Rendsburg. Mit insgesamt 35  523 Euro wurde ein Rekordergebnis erzielt. Einen großen Anteil daran hätten die Jugendfeuerwehren. „Sie leben Solidarität mit den Jugendgruppen und -verbänden“, sagte Krieger, der bedauerte, dass sich nur 22 der 500 Gruppen des Kreisjugendrings an der Sammlung beteiligt haben. Dennoch waren es wieder mehr als beispielsweise im Jahr 2013, als sich lediglich 16 Gruppen auf den Weg machten. Damals wurden rund 23  000 Euro gesammelt – ein Tiefpunkt in der Geschichte. Sogar von einer „Horrorbilanz“ war die Rede.

In diesem Jahr hat die Jugendfeuerwehr Dänischenhagen mit 5103 Euro das beste Sammelergebnis erreicht, wie übrigens 2015 schon. In der Kategorie der Sportvereine und Jugendgruppen erzielte der Förderkreis der Handballspielgemeinschaft Fockbek/Nübbel den höchsten Sammelbetrag mit 3999 Euro. Das war im Jahr zuvor ebenfalls der Fall.

Der Vorstand des Kreisjugendrings hatte im Vorfeld einen finanziellen Anreiz zum Sammeln gegeben, indem er den Anteil des Geldes, der bei der Gruppe verbleibt, von bisher 60 auf 70 Prozent erhöhte. Zudem erhielten die besten drei Jugendfeuerwehren und die erfolgreichsten Sportvereine und Jugendgruppen zusätzliche Boni von zehn, 7,5 und fünf Prozent ihres Sammelergebnisses. 20 Prozent davon erhält der Landesjugendring. Beim Kreisjugendring kommen abzüglich der Auszahlungen an die Gruppen nur noch 2037 Euro an. In seinem Jahresbericht wies Hans-Joachim Krieger besonders auf zwei Veranstaltungen mit Flüchtlingen hin. Teils mit Familien habe man interkulturelles Leben praktiziert, zusammen gekocht und sich über aktuelle Themen ausgetauscht. Zudem habe man elf Flüchtlingskinder kostenlos am Sommerzeltlager teilnehmen lassen. „Wir haben das gemacht, um das Verständnis untereinander zu fördern und auch, um das jeweils Fremde des anderen kennenzulernen“, betonte der Breiholzer. Er wies darauf hin, dass auch bedürftige deutsche Kinder an den Angeboten des Kreisjugendrings kostenermäßigt oder kostenlos teilnehmen konnten.

Dem Thema „Fluchtursachen und Hintergründe“ widmet sich der Kreisjugendring Rendsburg-Eckernförde mit einer Abendveranstaltung am Mittwoch, 8. Februar. Über „Die politisch-konfessionelle Konfliktsituation des Mittleren Ostens im historischen Kontext“ wird der Experte Said Naji referieren. „Vermutlich wird die Veranstaltung um 19 Uhr im Kreishaus in Rendsburg beginnen“, kündigte Krieger an. In seinem Rechenschaftsbericht hob der Vorsitzende das große Interesse an den beiden Grundkursen, die Voraussetzung für die Jugendleiterkarte (Juleika) sind, hervor. Die insgesamt 30 Teilnehmer haben das Kursziel ihm zufolge erfolgreich anvisiert. 176 Kinder und Jugendliche haben laut seinem Bericht am Zeltlager und an anderen Freizeiten, die zusammen mit anderen Netzwerkpartnern veranstaltet wurden, teilgenommen.



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