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Kreise verlangen Geld vom Land für ihre Koordinierungsstelle

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

shz.de von
erstellt am 25.Sep.2014 | 16:20 Uhr

Die Kreise geben den Druck aus Rendsburg weiter nach Kiel: Nachdem Landrat Dr. Rolf-Oliver Schwemer angekündigt hatte, den Vertrag über die Gemeinsame Koordinierungsstelle für soziale Hilfen (Kosoz) zu kündigen (wir berichteten), liegt der Ball nun bei der Landesregierung. Nach ihrer Konferenz haben die Landräte gestern das Land aufgefordert, die Koordinierungsmittel zu erhöhen. „Solange eine angemessene Kostenerstattung für die vom Land übertragenen Aufgaben der Eingliederungshilfe nicht gewährleistet ist, werden die Kreise über 2016 hinaus die bisher von der Kosoz wahrgenommenen Aufgaben nicht mehr in gemeinsamer Verantwortung wahrnehmen“, teilten Schwemer und der Dithmarscher Landrat Dr. Jörn Klimant mit. Die Landrätekonferenz bewerte die Arbeit der Kosoz als Erfolg. Die vom Land bereitgestellten Mittel reichten jedoch seit Jahren nicht mehr aus. Für die gemeinsame Aufgabenwahrnehmung sei eine angemessene, auch die Gemeinkosten abdeckende Kostenerstattung sicherzustellen. Wenn das Land nicht auf die Kündigung zum Ende des Jahres 2016 reagiert, werde jeder Kreis die Koordinierung der Eingliederungshilfe für sich erledigen müssen. „Daran kann das Land kein Interesse haben“, sagte Schwemer zur Landeszeitung.

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