Kreis stellt neues Konzept vor

Neues Konzept: Uwe Radant, Ulrich Kaminski, Susanne Jeske-Paasch und Thorsten Schulz (von links) informierten über die Änderung der geltenden Richtwerte im Kreis.
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Neues Konzept: Uwe Radant, Ulrich Kaminski, Susanne Jeske-Paasch und Thorsten Schulz (von links) informierten über die Änderung der geltenden Richtwerte im Kreis.

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16. Juni 2014, 10:48 Uhr

Die Kreisverwaltung hat zur Bestimmung angemessener Unterkunftskosten im Rahmen der Sozialhilfe und beim Arbeitslosengeld 2 ein schlüssiges Konzept erstellen lassen. Die neuen Richtwerte betreffen etwa 9000 Bedarfsgemeinschaften im Kreis Rendsburg-Eckernförde und damit etwa 20000 Personen.

Der Kreis, der auch Träger für die Leistungen der Unterkunft ist, hat nach einer entsprechenden Beschlussfassung im Sozial- und Gesundheitsausschuss extern eine Mietwerterhebung erstellen lassen, um den gerichtlichen Anforderungen zu genügen. „Die ermittelten Richtwerte sind die Arbeitsanweisung für die örtlichen Sozialämter und das Jobcenter“, machte die Fachbereichsleiterin Susanne Jeske-Paasch deutlich. Die neuen Richtwerte gelten seit dem 1. Juni.

Die Werte seien gegenüber den bisherigen, die von der Kreisverwaltung festgelegt wurden, relativ gleich geblieben, stellte Ulrich Kaminski, Vorsitzender des Sozial- und Gesundheitsausschusses, fest. Sein Stellvertreter Thorsten Schulz betonte, kein Leistungsempfänger müsse Angst um seine Wohnung haben. Die neu ermittelten Richtwerte seine „sozial und ausgewogen“. Uwe Radant (Fachleitung Soziale Sicherung) empfiehlt allen Leistungsbeziehern, sich vor der Anmietung einer neuen Wohnung mit dem für sie zuständigen Sachbearbeiter in Verbindung zu setzen.

www.rendsburg-eckernfoerde.de/verwaltungsportal/soziales-

arbeit-und-gesundheit/kosten-der-unterkunft

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