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Handball-Oberliga der Männer : Krasser Außenseiter gegen den Bundesliga-Nachwuchs

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die ersatzgeschwächte HSG Schülp/Westerrönfeld/RD empfängt die SG Flensburg-Handewitt II.

Gunnar Kociok hat es nach der hohen Niederlage gegen den FC St. Pauli bereits angekündigt: „Jetzt kommen zwei richtig schwere Spiele, die wir irgendwie überstehen müssen, um dann nach den Herbstferien anzugreifen“, sagte der Trainer der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg. In Hamburg musste er nicht nur ohne einige Leistungsträger antreten, sondern während der Partie auch drei Verletzungen und eine Rote Karte hinnehmen.

Und vor der Partie gegen den Zweiten der Handball-Oberliga der Männer, SG Flensburg-Handewitt II, heute (16.45 Uhr, Heidesandhalle) haben sich die Vorzeichen nicht verbessert. Zwar wurde Dennis Schrader nach seinem Platzverweis nicht gesperrt, trotzdem ist er gegen die Flensburger Bundesliga-Reserve verhindert. Auch Jens-Christian Woldt kann mit schmerzendem Knie noch nicht mitspielen, dazu kommen die Langzeitverletzten. „Das ist, als wenn dem THW Kiel Vujin, Jicha und Palmarsson fehlen“, vergleicht Kociok. Heißt: Im Rückraum kann Kociok gegen die SG nur auf drei Mann (Janek Fisch, Fabian Cohrt und Patrick Petriesas) zurückgreifen. Über eine längere Zeit haben sie noch nicht zusammengespielt, sodass es schwer werden wird, der SG ernsthaft Paroli zu bieten. Das sogenannte „Juniorteam“ setzt sich größtenteils aus den Spielern der letztjährigen Bundesliga-A-Jugend zusammen, aus denen sicherlich Lukas Blohme heraussticht. Der Rechtsaußen ist ebenso wie Torhüter Christopher Rudeck U19-Nationalspieler und bestätigte seine Torjägerqualitäten bereits in den ersten Punktspielen mit neun Treffern im Schnitt.

Die sehr eingespielt wirkende SG-Mannschaft drückt gnadenlos auf das Tempo und versucht, jeden Gegner in Grund und Boden zu laufen. Dazu kommt die technisch gute Ausbildung der Jugendspieler. „Ich glaube nicht, dass wir da auf Augenhöhe mitspielen können, aber natürlich ist das Ziel, vernünftig abzuschneiden“, sagt Kociok. Verschieben, gutes Stellungsspiel, beherzt in die Zweikämpfe gehen, Disziplin an den Tag legen – das seien die Dinge, die er von seinen Spielern erwartet. „Jeder muss im Optimum arbeiten, mit Standhandball wird das nichts. Und wenn wir die Fahrkarten aus dem St. Pauli-Spiel nicht in den Griff bekommen, geht das tierisch in die Hose“, glaubt Kociok.

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