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Wiederbelebung : Kramer-Scheune füllt sich mit Leben

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Holger und Renate Bauer kaufen ehemalige die Möbelbörse. Die Räumlichkeiten können gemietet werden und kulturelle Veranstaltungen sollen folgen.

von
erstellt am 29.Sep.2015 | 09:00 Uhr

Gut drei Jahre nach der Schließung der Möbelbörse kehrt wieder Leben in die Kramer-Scheune: Vor wenigen Wochen haben Holger und Renate Bauer das geschichtsträchtige Gebäude der Stadt Nortorf abgekauft. Neben der Vermietung von Stellplätzen möchte das Ehepaar in Zukunft auch den Hauptraum für kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung stellen.

Gestiftet wurde die 1921 gebaute Scheune 1999 von Annemarie Wichmann, geborene Kramer, an die Stadt Nortorf. Voraussetzung: Das Gebäude darf nur für soziale und kulturelle Zwecke genutzt werden. Bis Dezember 2012 war die Möbelbörse dort untergebracht, ehe diese aufgrund der Baufälligkeit und der zu hohen Sanierungskosten für die Stadt schließlich schließen musste. „Für private Zwecke ist das Gebäude jedoch noch gut in Schuss“, versichert Neu-Eigentümer Holger Bauer. Als direkter Nachbar wurde der 51-Jährige hellhörig, als das Gebäude plötzlich leer stand. Schon damals signalisierte der Nortorfer Interesse. Doch erst vor gut drei Wochen haben er und seine Frau den Kaufvertrag offiziell unterschrieben. Die insgesamt gut 2000 Quadratmeter sollen aufgeteilt werden. Im unteren Bereich stehen Stellplätze für Wohnmobile bereit. „Die Warteliste ist jetzt schon lang, obwohl wir das noch gar nicht an die große Glocke gehängt haben“, freut sich Bauer. Auch Lagerräume stehen dort zur Verfügung. „Ob dauerhaft oder nur zur Zwischenmiete – jeder kann hier seine Sachen unterstellen“, berichtet der 51-Jährige. Sein Arbeitgeber, der Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein, hat bereits seine Messegegenstände in der Scheune platziert. „Von der Lage her ist das hier natürlich ideal. Zentraler geht es ja kaum“, freut sich der Nortorfer.

In den nächsten Jahren soll der großzügige Eingangsbereich auch für kulturelle Veranstaltungen hergerichtet werden, beispielsweise für Lesungen, Märkte oder private Feiern. „Das ist mittelfristig unser Ziel“, bestätigt Holger Bauer, der die Umbaumaßnahmen gemeinsam mit Freunden selbst in die Hand nimmt, „das Gebäude ist total schön und hat Charme. Es ist toll, dass wir das herhalten können.“

> Kontakt: Telefon 0177/2745486, E-Mail: info@kramer-scheune.de

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