Kostenlos, umweltfreundlich und sportlich: Eine Tour mit dem Rad nach Kiel

Picknick auf der Mauer: In Blumenthal gönnten sich die Radlerinnen eine Pause. Foto: Harbach
Picknick auf der Mauer: In Blumenthal gönnten sich die Radlerinnen eine Pause. Foto: Harbach

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23. Juli 2013, 03:59 Uhr

rendsburg/Kiel | In dieser Jahreszeit fahren die meisten Leute mit dem Zug, Auto oder Bus in die nächste Stadt, um dort bummeln zu gehen oder bestimmte Dinge zu erledigen. Jedoch kosten der Sprit und die Fahrkarten für einen Schüler schon ihren Preis und sind zudem nicht gerade umweltfreundlich. Deshalb habe ich mich entschlossen, mit dem Fahrrad eine Tour nach Kiel zu machen. Zusammen mit meiner Schwester ging es Freitag früh los. In meinem Fahrradkorb war genug Proviant für die 30 Kilometer lange Fahrt. Um den Weg zu finden, benutzte ich eine Navigationsapp auf meinem Handy.

Während der Fahrt konnten meine Schwester und ich gemütlich quatschen, auch wenn meine Gangschaltung nicht ganz mitspielte. So ging es von Nortorf aus, wo ich wohne, Richtung Langwedel, von dort nach Blumenthal, wo wir eine kurze Pause machten, um auf einer Mauer sitzend ein kleines Picknick zu veranstalten. Danach ging es die Berge auf und ab zwischen Bäumen hindurch in Richtung Flintbek, wo wir abermals eine kleine Pause bei meinem Freund einlegten, der dort wohnt. Danach waren nur noch zehn Kilometer nach Kiel zurückzulegen. Dort gingen wir bummeln, holten meinen Freund von der Arbeit ab und haben mit ihm zu Mittag gegessen.

Bei der Rücktour machte sich dann die Müdigkeit bemerkbar und zu Hause angekommen, waren wir sichtlich erschöpft. Doch es hat sich gelohnt: Wir haben die Landschaft genossen, sind ohne weitere Kosten nach Kiel gekommen, konnten dort einen schönen Tag genießen und waren zudem auch noch sportlich aktiv.

Von daher kann ich einen solchen Tagestrip nur weiterempfehlen, da er viel Spaß gebracht hat und nicht nur für Schüler geeignet ist. Für die 30 Kilometer in die Landeshauptstadt braucht man mit Pausen maximal zwei Stunden.

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