Fockbek : Kostenlos Strom tanken

Unterstützen die Energiewende: Bürgermeister Holger Diehr (links), Thomas Rath (Kommunalbetreuer SH Netz AG) und Projektleiterin Anna Günther an der neuen E-Ladesäule in Fockbek.
Unterstützen die Energiewende: Bürgermeister Holger Diehr (links), Thomas Rath (Kommunalbetreuer SH Netz AG) und Projektleiterin Anna Günther an der neuen E-Ladesäule in Fockbek.

Hansewerk stellt neue Elektroladesäule auf. Unternehmen und Bund finanzierten Errichtung mit 13 000 Euro.

shz.de von
08. Januar 2018, 12:01 Uhr

In direkter Nähe zu den Bundesstraßen 77, 202 und 203 in Fockbek hat der Energieversorger HanseWerk eine Ladesäule mit zwei Plätzen für Elektroautos aufgestellt. Sie steht an der Rendsburger Straße, Ecke Friedhofsweg auf einem Gemeindeparkplatz am Veranstaltungshaus Schneider. Die Nutzung ist vorerst kostenlos. Rund 13 000 Euro wurden investiert.

Bürgermeister Holger Diehr sagte bei der Einweihung: „Der Standort in der Nähe dreier großer Fernverkehrsstraßen ist für eine Ladesäule ideal.“ Elektromobilität sei die Zukunft. „Unser Wunsch und Ziel ist es, dass in Zukunft überall an den Autobahnen und Bundesstraßen solche Säulen zu finden sind, so dass man ohne Probleme von Schleswig-Holstein nach München fahren kann.“ Am Rathaus befindet sich bereits eine Ladestation, die kostenlos genutzt werden kann. Die Gemeinde Fockbek hat selbst ein Elektroauto als Dienstfahrzeug im Einsatz.

Die neue Ladesäule in Fockbek ist die erste von insgesamt 13 öffentlichen Ladesäulen, die HanseWerk in nächster Zeit in Schleswig-Holstein errichten wird. Ein Exemplar kostet inklusive des Netzanschlusses rund 13 000 Euro. „Eine Investition, die sich dank staatlicher Förderung lohnt“, erklärte Anna Günther, Projektleiterin bei HanseWerk. Für die Fockbeker Ladesäule hat HanseWerk einen Zuschuss beantragt und erhalten. 5000 Euro stellte der Bund bereit. 8000 Euro werden durch HanseWerk selbst getragen. „Wir bieten für unsere Kunden einen Rundumservice für E-Ladesäulen, von der Errichtung über den Netzanschluss bis zum Betrieb. Zu diesem Service gehört auch, dass wir unseren Kunden bei der Beantragung der Förderungsmöglichkeiten unterstützen.“

Insbesondere in der Nähe von Haupt- und Fernverkehrsstraße sei die Errichtung von Ladesäulen besonders lohnend, sagte Anna Günther. In Schleswig-Holstein gebe es noch großes Potenzial beim Ausbau der Ladeinfrastruktur, auch mit Blick auf den Fernverkehr nach Skandinavien, betonte die Projektleiterin. Daher bietet HanseWerk die Bedienung nicht nur in deutscher und englischer Sprache an, sondern auch auf Dänisch und Norwegisch. Über die genauen Standorte von E-Ladesäulen informieren Internet-Seiten wie www.goingelectric.de.

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