zur Navigation springen

3. Handball-Liga der Frauen : Kollektiver Ausfall bei der HG OKT

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der 3. Handball-Liga der Frauen hat die HG OKT das Verfolgerduell gegen den TV Oyten mit 23:39 verloren und geht als Vierter in die Weihnachtspause. HG-Trainer Vagn Hansen sprach nach dem Spiel von einem kollektiven Versagen bei seinen Spielerinnen.

Das war deutlich: Im Verfolgerduell der 3. Handball-Liga der Frauen musste sich die HG OKT dem TV Oyten in eigener Halle mit 23:39 (9:18) geschlagen geben und damit den Kontakt zum Führungsduo HSG Hannover-Badenstedt (18:2 Punkte) und SV Henstedt-Ulzburg (16:2) abreißen lassen. Als Tabellenvierter geht die HG OKT (15:5) in die Weihnachtspause, während sich der TV Oyten (16:6) durch den Sieg auf Rang 3 vorschob. „Es war ohne Zweifel ein verdienter Erfolg der Gäste“, gestand HG-Trainer Vagn Hansen ein. „Der TV Oyten hat fast jede Möglichkeit optimal genutzt.“ Was den HG-Trainer stutzig machte, war mehr der kollektive Ausfall seiner Spielerinnen. „Dass eine oder zwei Spielerinnen neben sich stehen, kann schon einmal vorkommen. Das aber eine ganze Mannschaft versagt, ist mir noch nicht passiert“, rätselte Hansen, woran es lag.

Dabei startete die HG OKT eigentlich gefällig. „Wir haben nach dem 1:0 dann aber vier Großchancen ausgelassen“, berichtete Hansen. Statt mit 5:0 zu führen, lag sein Team plötzlich mit 2:6 hinten. Der HG-Coach nahm eine Auszeit und stellte sein Team neu ein. Das zeigte zunächst Wirkung. Bis auf 6:7 (15.) kamen die Gastgeberinnen heran. Was sich dann abspielte, war nur schwer zu verstehen. Die HG OKT traf das Tor nicht mehr. „Selbst ein Siebenmeter landete einen Meter neben dem Tor. Das hat uns immer mehr verunsichert“, meinte der Coach. Die Gäste dagegen spielten sich in einen Rausch. „Wir haben in der Abwehr alles versucht. Haben eine, haben zwei Spielerinnen in Manndeckung genommen, haben offensiv und defensiv agiert. Doch keine Maßnahme fruchtete“, berichtete Hansen. Der TV Oyten setzte sich über 15:8 auf 18:9 bis zur Pause ab. In der Kabine appellierte Hansen noch einmal an den Kampfgeist seiner Spielerinnen, aber auch im zweiten Spielabschnitt fand die HG OKT einfach kein Mittel gegen die wie entfesselt auftrumpfenden Oytenerinnen. „Besonders Jana Kokot und Jaqueline Reinhold haben wir nicht in den Griff bekommen“, waren es nach Aussage des HG-Coaches Hansen, diese beiden Spielerinnen, die auch im zweiten Spielabschnitt die Gäste weiter nach vorne trieben und am Ende für den deutlichen 39:23-Erfolg sorgten.

HG OKT: Lobstaedt, Fasold – Seidel (5/2), Küppers, K. Rohwer (1), Linke, Peters (5/1), H. Rohwer (1), Lübker (1), Steffek (5/1), Janechova (2), Pahl (1), Machau (2).

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen