König bestellt bestes Wetter zum Fest

21. Mai 2013: Statt zu Fuß geht es bei strömenden Regen für die Gildebrüder beim 401. Gildefest mit dem Bus zum Schießen. In diesem Jahr soll wieder marschiert werden.
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21. Mai 2013: Statt zu Fuß geht es bei strömenden Regen für die Gildebrüder beim 401. Gildefest mit dem Bus zum Schießen. In diesem Jahr soll wieder marschiert werden.

Nortorfer Vogelgilde feiert am Pfingst-„Diensttag“ / Peter Gebhard freut sich über sein spezielles Jahr und wünscht sich einen jüngeren Nachfolger

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03. Juni 2014, 10:02 Uhr

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge blicke Peter Gebhardt auf den kommenden Dienstag. Am 10. Juni wird er nach einem Jahr Herrschaft seinen Titel wieder abgeben müssen. Dann wird ein neuer König der Nortorfer Vogelgilde von 1612 ermittelt.

Das 402. Gildefest wird traditionell um 6 Uhr früh mit einem Ständchen beim König beginnen. Anschließend holen sich die Gildebrüder ihre gelben Rosen in der Gaststätte „Holsteinisches Haus“ ab. Um 8 Uhr wird dann das Königspaar vor dem Gildelokal empfangen, anschließend ziehen alle Mitglieder durch die Stadt. Der Marsch startet in der Großen Mühlenstraße. Danach geht es in die Kurze Straße, Neue Straße, Hohenwestedter Straße, Johannisstraße, Dreieinigkeit und über die Poststraße zurück zum Marktplatz.

Im vergangenen Jahr musste der Marsch kurz gehalten werden. Anhaltender Regen machte den Gildebrüder einen Strich durch die Rechnung. „Aber für dieses Jahr hab ich gutes Wetter bestellt“, verspricht König Peter. Nach dem Gildefrühstück zieht die Festgesellschaft über den Marktplatz und die Rendsburger Straße zum Schießplatz beim Gasthof „Ritzebüttel.“ Dort wird der neue König schließlich ermittelt.

Um 19 Uhr wird der neue Amtsinhaber auf dem Marktplatz präsentiert. Der große Gildeball findet am Sonnabend, 14. Juni, um 20 Uhr im „Ritzebüttel“ statt. Die Band „For you“ wird spielen. Gäste sind willkommen. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

Als Nachfolger wünscht sich Peter Gebhard einen „jüngeren König“ als er es sei. Auch kleine Königskinder würden eine Bereicherung für die Vogelgilde sein. Für den 62-jährigen war das Königsjahr etwas ganz Besonderes. „Es ist eine große Ehre Gildekönig zu sein.“ Besonders der Zusammenhalt innerhalb der Gemeinschaft sei einzigartig. „Der Gedanke, sich gegenseitig zu helfen ist zwischen den Gildebrüdern und -schwestern sehr verwurzelt“, betont Gebhard.

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