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Handball-SH-Liga : Kocioks vor Reise in die eigene Vergangenheit

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Beim Duell mit dem TSV Kronshagen trifft Alt Duvenstedts Trainer auf viele alte Bekannte.

Die Saison des TSV Alt Duvenstedt hatte zuletzt einen merkwürdigen Verlauf genommen. Drei Siegen folgten drei Niederlagen und mit ihnen die Fragen nach dem Warum. Am vergangenen Wochenende allerdings ist endlich der Erfolg zurückgekehrt. Bei der HSG Tills Löwen konnte Gunnar Kocioks Team den vierten Saisonsieg verbuchen und damit den Abstieg in ganz blöde Tabellenzonen verhindern. Wie schön es da doch für alle Beteiligten wäre, heute nachzulegen, wenn der TSV Kronshagen in die eigene Sporthalle kommt (20.30 Uhr).

Kronshagen – das bedeutet für Gunnar Kociok Heimat. 43 Jahre wohnte er in Kiels Nachbargemeinde, erlernte dort das Handballspiel und trainierte seine ersten Teams. Kein Wunder also, dass immer noch viele seiner Bekannten mit dem TSV Kronshagen in Verbindung stehen. Seien es die Kegelkumpels, die Kociok monatlich zum Spiel trifft, seien es die Söhne seiner alten Weggefährten, die jetzt das Kronshagener Trikot tragen – Rückraumspieler Torge Kock und Trainer Birger Ehmcke sind zwei davon. Dazu kommen mit den Cohrt-Brüdern und Finn Dethlefsen drei Spieler, die im letzten Jahr noch unter Kociok im Westerrönfeld Kader standen. Physiotherapeut Fritz Paysen kennt Kociok sogar noch aus den eigenen aktiven Zeiten. „Der ist schon seit hundert Jahren dabei“, lacht der Trainer beim Gedanken an die Vergangenheit. Heute aber zählt die Zukunft. Dass die Handballer aus dem Vorort Kiels besser sein können, als der momentane achte Platz und 6:8 Punkte es abbilden, zeigt ein Blick auf die bisherigen Ergebnisse. Tabellenführer Westerrönfeld wurde geschlagen, gegen den Zweiten, den TuS Lübeck, unterlag man nur knapp mit einem Tor. Auch Stockelsdorf als Tabellenvierter gewann nur mit zweien. „Die können an einem guten Tag jeden schlagen, haben aber auch ihre Ausrutscher“, weiß Kociok mit Blick auf das Sportliche.

Ihm ist es vor allem wichtig, endlich mal wieder ein Heimspiel zu gewinnen. Das klappte in drei Versuchen erst einmal. „So kriegen wir nicht mehr Stimmung und Zuschauer in die Halle, deshalb müssen wir handballerisch mehr bieten“, so Kociok. Der Trainer muss auf Ruben Hagge verzichten (Schulter), dafür ist Matti Voß wieder mit dabei.

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