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Handball-Oberliga der Männer : Kociok-Team möchte Spannung zur besten Krimi-Zeit vermeiden

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-Oberliga der Männer muss die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg am Sonntag beim Preetzer TSV antreten. Beide Teams benötigen im Kampf um den Klassenerhalt einen Sieg.

Den „Tatort“ werden die Spieler der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg am Sonntag nicht sehen können. Erst um 19 Uhr ertönt der Anpfiff zur Partie in der Handball-Oberliga beim Preetzer TSV. Dann, wenn alle anderen Teams schon lange ihre Pflichten absolviert haben und das Wochenende ausklingen lassen können. Nun wäre es naheliegend, in Anspielung an die TV-Serie Vergleiche bezüglich der Spannung in der Blandforthalle anzustellen. Doch Spannung möchten die Gäste zur besten Krimi-Zeit gar nicht erst aufkommen lassen. Am liebsten wäre ihnen ein souveräner Sieg.

Tabellarisch sieht es für beide Mannschaften zwar gar nicht schlecht aus, doch mit einem (Preetz) und drei (Westerrönfeld) Punkten Vorsprung zum ersten Abstiegsplatz trügt der Schein ein wenig. Denn es ist einfach viel zu eng in der unteren Tabellenhälfte, als dass man sich auf den momentanen Plätzen ausruhen könnte. „Das Spiel ist extrem wichtig für beide Teams und wir müssen wirklich sechzig Minuten Gas geben, um gewinnen zu können“, glaubt HSG-Trainer Gunnar Kociok.

Das Hinspiel gewann die HSG mit 32:28, aber ausgerechnet gegen Preetz kann man sich auf gar nichts verlassen. Den Weggang von Ex-Nationalspieler Thomas Knorr hat das Team eher besser als schlechter verkraftet, denn seitdem hat der PTSV neun Punkte geholt. Vorher waren es vier und auch die Niederlagen fielen deutlich knapper aus als zuvor. Das Plus der Preetzer ist die mannschaftliche Ausgeglichenheit, denn nicht ein Mann überragt alles, sondern gleich vier Spieler agieren gleich stark. So erzielten die Rückraumspieler Dennis Olbert, Florian Hauschild und Kevin Neelsen sowie der Linksaußen Luca Fabrizio bisher alle um die 70 Treffer. „Olbert ist sicherlich der Leitwolf der Mannschaft, aber dahinter sind genug andere Spieler, die viel Gutes beitragen. Preetz macht viel aus seinen Möglichkeiten und spielt ohne viele technische Fehler“, sagt Kociok. Er selbst kann auf den zurückgekehrten Niklas Ranft zurückgreifen, während er auf den am Rücken operierten Patrick Petriesas noch weiter verzichten muss. Und Kociok hat einen Plan, wie der Sieg klappen soll – sogar einen ganz einfachen: „Besser sein als Preetz.“

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