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Handball : Kociok-Team darf sich gegen HSV II keine Ballgeschenke erlauben

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Im Oberliga-Heimspiel erwartet die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg am Sonnabend die Hamburger Bundesliga-Reserve.

In der vergangenen Saison zählte der HSV Hamburg II in der Handball-Oberliga der Männer zu den ganz großen Titelaspiranten. Dass es letztlich nur zum zweiten Platz hinter dem THW Kiel II reichte, lag an einer Schwächephase der Hanseaten, die drei Spieltage vor dem Saisonende alle Aufstiegsträume zunichte machte. Unter anderem reichte es damals nur zu einem 25:25 gegen die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg. Morgen steht erneut die Begegnung der Hamburger gegen die Westerrönfelder an. Die Partie (19 Uhr, Volksbankarena) findet allerdings unter anderen Vorzeichen statt. Bisher konnte der HSV nämlich nicht unbedingt überzeugen und hat mit 6:6 Punkten genauso viele Zähler wie die HSG.

„Davon bin ich auch überrascht, die scheinen offenbar ihre Probleme zu haben“, sagt HSG-Coach Gunnar Kociok dazu, möchte dann aber auch nicht näher auf den Gegner eingehen. „Wenn ich wüsste, dass wir zu 80 Prozent so spielen, wie ich mir das vorstelle, dann kann man sich mal intensiver auf den Gegner vorbereiten. Wir sind zur Zeit aber noch genug mit uns selbst beschäftigt“, erklärt er. Vor allem das Verhalten bei Spielzügen und Konzeptionen, um möglichst erfolgversprechend zum Wurf zu kommen, ist damit gemeint. „Wir machen dem Gegner noch zu oft Ballgeschenke auf dem Silbertablett. Seien es unnötige Kreisanspiele oder Torwürfe, das müssen wir abstellen.“ Vor allem gegen ein Team wie den HSV, das zum überwiegenden Teil aus sehr jungen Spielern besteht, ist das vonnöten. Die Hamburger wirken auf dem Feld konditionell topfit und geben in jeder Situation Vollgas. „Da müssen wir clever genug sein, eben nicht zu viele falsche Entscheidungen zu treffen und wenn doch, dann schnellstmöglich zurücklaufen“, fordert Kociok, der auf einige Spieler verzichten muss. Nils Martensen fällt aufgrund einer Einblutung in der Wade sechs Wochen aus, eventuell wird Standby-Spieler Florian Töllner einspringen. Es fehlen außerdem Patrick Petriesas (beruflich verhindert) und Leonard Jöhnk (privat verhindert). Immerhin sind die Cohrt-Brüder wieder an Bord.

 

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