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Handball : Kociok kann die Nörgler nicht mehr hören

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Trainer des Handball-Oberligisten HSG Schülp/Westerränfeld/Rendsburg ist vor dem Spiel bei DHK Flensborg wenig optimistisch.

Eines hatten der DHK Flensborg und die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg in der Handball-Oberliga der Männer am vergangenen Wochenende gemeinsam: Beide waren Protagonisten eines Kantersieges. Während der DHK allerdings die SG Hamburg-Nord mit 44:27 aus deren eigener Halle fegte, kassierte Schülp/Westerrönfeld/RD zu Hause gegen die SG Flensburg-Handewitt II eine herbe 24:35-Reise. Kein Wunder, dass die Flensburger heute (17 Uhr, Idraetshalle) klarer Favorit in dem direkten Aufeinandertreffen sind. Laut HSG-Trainer Gunnar Kociok geht es für sein Team deshalb nur um Schadensbegrenzung. „Wir müssen da irgendwie durchkommen und dann schauen, dass in der Herbstpause wieder einige fit werden“, sagt der von Ausfällen gebeutelte Trainer.

Kociok muss weiterhin auf Jens-Christian Woldt, Niklas Ranft und andere verzichten und ist dementsprechend wenig optimistisch, gegen den DHK etwas ausrichten zu können. „Das ist eine richtig gute Mannschaft mit großen Zielen, die machen sicherlich vieles falsch, wenn sie gegen ein ersatzgeschwächtes Team wie uns verlieren“, sagt der Trainer, dem aufgrund solcher Aussagen häufig Pessimismus vorgeworfen wird. „Das kann ich nicht mehr hören. Ich bin realistisch, das ist ein großer Unterschied. Ich würde auch lieber sagen, dass alle fit sind“, so Kociok.

So seien auch die bisher immer guten Ergebnisse beim DHK für ihn kein Argument. Und als wolle er seinen Nicht-Pessimismus bestätigen, fügt er hinzu: „Im Übrigen sind wir bisher ja voll im Soll. Wir haben gegen Wift und Hohn gewonnen und auf St. Pauli und gegen Flensburg-Handewitt verloren. Es läuft also unterm Strich noch alles gut.“

Wie in der letzten Woche werden sich Janek Fisch, der im letzten Jahr im Übrigen sein stärkstes Saisonspiel in der Idraetshalle machte, und andere Rückraumleute der „zweiten Reihe“ über größere Spielanteile freuen können. „Vielleicht beflügelt sie das ja im Training, indem sie sehen, was nötig ist, um in der Oberliga zu bestehen. Das wäre auch schon ein Erfolg“, so Kociok.

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