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Landeszeitung

18. August 2017 | 09:30 Uhr

Knappes Rennen der Feuerdrachen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

50 Paddler an Bord – zum ersten Mal starteten die größten Drachenboote Europas in Rendsburg / Freiwillige Feuerwehren legten sich ins Zeug

Neben dem Ruder-Marathon gestern zählte der Wettkampf der 50er-Drachenboote zu den Höhepunkten des E.ON Hanse Cups. Zum ersten Mal in der 14-jährigen Geschichte der Veranstaltung fand dieses spezielle Rennen für die Feuerwehren statt.

Insgesamt 13 Wehren gingen dabei an den Start. Mangels Teilnehmerzahl konnte allerdings das geplante Duell der Wehren nördlich gegen Wehren südlich des Kanals nicht stattfinden. Zunächst paddelten die Feuerwehren – egal ob sie nördlich oder südlich des NOK im Einsatz sind – in den herkömmlichen Drachenbooten für zehn Personen gegeneinander. Die besten Teams konnten einen Platz im großen Finalrennen in einem der beiden 50er-Drachenboote ergattern. In diesen ungewöhnlich langen Booten, von denen es in Europa nur zwei Exemplare gibt und die extra von Wuppertal nach Rendsburg gebracht worden waren, können jeweils 50 Sportler Platz nehmen. Die Herausforderung, im Takt zu paddeln, ist dabei noch viel größer als bei einem gewöhnlichen Drachenboot.

Zu den Teilnehmern beim Feuerdrachen-Cup zählte das Team von Martin Paasch von der Freiwilligen Feuerwehr in Groß Wittensee. Zwei Mal hatten die Kameraden als Vorbereitung für das Rennen trainiert. Ihnen ging es dabei weniger ums Gewinnen, sondern vielmehr um den Spaß und Zusammenhalt in der Gruppe. „Das ist schon etwas Besonderes, in einem 50er mitzufahren“, sagte Paasch vor dem ersten Vorrunden-Rennen. Die anderen Feuerwehren in Rendsburg zu treffen und sich mit ihnen auszutauschen, sei ein weiteres großes Plus der Veranstaltung, so der ehrenamtliche Feuerwehrmann. Die Freiwillige Feuerwehr aus Groß Wittensee schaffte es am Ende bis ins Finale. Gemeinsam mit den Wehren aus Alt Duvenstedt, Breiholz, Schwabstedt und Kleinwiehe besiegten sie mit neun Zehntelsekunden Vorsprung das zweite 50er-Drachenboot, das mit Feuerwehrleuten aus Bünsdorf, Schülp, Koldenbüttel, Delve und Stafstedt besetzt war. 1:58,75 Minuten brauchte das Siegerboot für die 400 Meter lange Strecke.

Alle Freiwilligen Feuerwehren, die bei den Regatten im Kreishafen an den Start gingen, dürfen sich über eine 200-Euro-Spende von E.ON Hanse freuen. Und für die fünf Sieger im 50er-Drachenboot gibt es noch einmal 200 Euro hinzu.

 

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