Handball : Kleine Schwächephase bringt Kropp/Tetenhusen II um den Erfolg

Auch vom Siebenmeterstrich war gegen Christina Haupt  kaum etwas zu machen. Kropps Torhüterin Sonja Herrmann versuchte dennoch alles.
Auch vom Siebenmeterstrich war gegen Christina Haupt kaum etwas zu machen. Kropps Torhüterin Sonja Herrmann versuchte dennoch alles.

In der SH-Liga der Frauen hat die HSG-Reserve den Favoriten SG Todesfelde/Leezen am Rande einer Niederlage.

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03. November 2013, 23:59 Uhr

Aufatmen bei der HSG Hohn/Elsdorf. Nach der Niederlage beim HC Treia/Jübek vor Wochenfrist hat sich das Team von Sünje Schütt in der Handball-Landesliga der Frauen wieder gefangen und mit dem 32:28 (16:13) über den Oberligaabsteiger Bredstedter TSV einen Arbeitssieg einfahren können.

Die HSG Kropp/Tetenhusen II hat am Sonnabend einmal mehr unterstrichen, dass sie jedem Gegner in der Liga gefährlich werden kann. Den bisher noch ungeschlagenen Spitzenreiter SG Todesfelde/Leezen hatten die Schützlinge von Trainer Gunnar Schlott beim knappen 23:26 (12:15) am Rande einer Niederlage.

HSG Kropp/Tetenhusen – SG Todesfelde/Leezen 23:26 (12:15)

„Wir hatten die SG Todesfelde/Leezen am Rande einer Niederlage. Der Spitzenreiter wackelte erheblich, fiel letztlich aber nicht“, sagte Kropp/Tetenhusens Trainer Gunnar Schlott nicht frei von Enttäuschung. Dennoch war er mit der Leistung seiner Mannschaft hochzufrieden. „Letztlich war es die Junioren-Nationalspielerin Franziska Haupt, die den Unterschied ausmachte“, erklärte Schlott. Trotz intensiver Bewachung war Haupt kaum zu stoppen. Als Teilerfolg kann die HSG immerhin verbuchen, dass sie die Topschützin auf zehn Tore hielt – ansonsten trifft sie 15-Mal im Spiel. „Wir haben uns auch durch Rückstände nicht beirren lassen und haben unser Spiel weiter durchgezogen“, konnte Schlott zwischenzeitliche sogar eine 21:20-Führung seiner Mannschaft notieren. Dann aber gelang den Gästen ein 6:0-Lauf, der die Partie entschied. „Kämpferisch haben wir alles gegeben. Lediglich die kleine Schwäche in der Schlussphase hat uns einen möglichen Erfolg gekostet“, haderte Schlott, denn es war mehr drin. Lediglich die individuelle Klasse von Franziska Haupt stand einem Erfolg im Weg.

HSG Kropp/Tetenhusen II: Schlichting – S. Jöns (6), Nora Petersen (6), Niese (4), Nina Petersen (/3), Kemle (1), Ohm (1), Sieck-Pahl (1), Hermann (1), Näve, Brügmann.

HSG Hohn/Elsdorf – Bredstedter TSV 32:28 (16:13)

„Es war wichtig, dass wir nach den zuletzt nicht so berauschenden Spielen wieder einmal Selbstvertrauen tanken konnten“, atmete Hohn/Elsdorfs Trainerin Sünje Schütt nach dem Abpfiff erst einmal tief durch. „Wir haben von der ersten bis zur letzten Minute gekämpft“, sprach die Trainerin anschließend von einem verdienten Arbeitssieg, der auf eine hervorragende Vorstellung in der Abwehr und starke Torhüterleistungen zurückzuführen ist. „Auch im Angriff wurde die Vorgabe größtenteils umgesetzt.“

Dabei begann die Partie für die HSG nicht optimal. Es dauerte zunächst bis zum ersten Treffer. Hohn/Elsdorf lief erst einmal einer Führung der Gäste hinterher. Beim 11:10 stand erstmals eine Führung für die HSG auf der Anzeigetafel, ehe es mit 16:13 in die Halbzeit ging. „Im zweiten Spielabschnitt haben wir Bredstedt nicht wieder herankommen lassen“, so Schütt. Nach dem Treffer zum 21:18 folgte die stärkste Phase der Gastgeberinnen, die in der Folge auf 28:20 wegzogen. In den Schlussminuten der Partie konnte Hohn/Elsdorf es sich dann sogar leisten, durchzuwechseln.

HSG Hohn/Elsdorf: Ohm, Groth – Plöhn (4), Herbst (7/5), Hagge, Bruhn (4), Rohwer (4), Ketelsen (1), Ramm (3), Krippeit (1), Schütt (2), Gahnz (1), Horn, Stürken (5).

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