Verkehr : Kleine Delle – große Wirkung

Aus etwas größerer Distanz ist der entstandene Schaden (dunkler Streifen im Vordergrund) an der Fahrbahn kaum zu erkennen.
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Aus etwas größerer Distanz ist der entstandene Schaden (dunkler Streifen im Vordergrund) an der Fahrbahn kaum zu erkennen.

Gebrochener Durchlauf sorgt erneut für Probleme auf der B77 / Instandsetzungsarbeiten beginnen noch in dieser Woche

shz.de von
27. Juni 2018, 11:43 Uhr

Die landesweit bekannte Fahrbahnabsenkung auf der A7 bei Schleswig hat einen „kleinen Bruder“ bekommen. Im Verlauf der B77 zwischen Jevenstedt-Barkhorn und Dammstedt tat sich vor einigen Wochen eine für Autofahrer deutlich spürbare Delle auf. Selbst bei Einhaltung des zwischenzeitlich eingeführten Tempolimits auf 70 Stundenkilometer kam es vor, dass bei Gespannen der Anhänger zu „tänzeln“ begann und die Stoßdämpfer getestet wurden.

Als Reaktion auf den Schaden wurde die Stelle schon durch einen Flicken ausgebessert, allerdings nur als Provisorium, so Matthias Paraknewitz, Chef der Rendsburger Niederlassung des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr. Zusätzlich wurde die Geschwindigkeitsreduzierung in Jevestedt-Dammstedt bis über die Gefahrenstelle hinaus verlängert. Für Verwunderung sorgte bei einigen Pendlern die Tatsache, dass an der gleichen Stelle bereits vor wenigen Jahren Ausbesserungsarbeiten stattgefunden hatten.

Grund hierfür sei auch damals ein eingebrochener Durchlass, circa 60 Zentimeter unter der Fahrbahndecke gewesen. Allerdings sei der Defekt damals auf der gegenüberliegenden Fahrbahnseite gewesen. Bei der Reparatur „habe man nur das Notwendige erledigt“, so Paraknewitz. Nun ist das Rohr auf der anderen Seite kaputt. Doch das Ende der „Delle in der Bundesstraße“ ist bereits gekommen. In dieser Woche beginnt die Instandsetzung des beschädigten Durchlasses. Dafür wird die Bundesstraße zwei bis zweieinhalb Tage halbseitig gesperrt.

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