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Landeszeitung

21. Oktober 2017 | 13:12 Uhr

Owschlag : Klassenzimmer leeren sich

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Wie sollen die Räume der Schule in Owschlag künftig genutzt werden? Durch sinkende Schülerzahlen leeren sich die Klassenzimmer. Ein neues Nutzungskonzept wird gesucht.

shz.de von
erstellt am 05.Nov.2014 | 06:00 Uhr

Die Schülerzahlen an der Grund- und Regionalschule Owschlag werden weiter sinken. Denn die Regionalschule läuft, wie berichtet, zum Jahr 2018 aus. Dadurch wird mehr Platz im Schulgebäude zur Verfügung stehen. Schulleiterin Astrid Heinig-Laabs hat sich Gedanken über die zukünftige Nutzung der freiwerdenden Räumlichkeiten gemacht und stellte ein mögliches Raumnutzungskonzept in der jüngsten Schulausschussitzung vor.

Die Schulleiterin schlug vor, den Nordflügel vom Schulbetrieb komplett abzukoppeln. Nur der Kunst- und Werkbereich solle erhalten bleiben. Für den Nordflügel könne dann über eine andere Nutzung nachgedacht werden. Die Mitglieder des Schulausschusses nahmen diesen Plan positiv zur Kenntnis. Henig-Laabs berichtete weiter, dass der Westflügel als ältester Teil der Schule zur Zeit in Augenschein genommen werde, da sich dort einige Mängel aufgetan haben. Sie habe außerdem damit begonnen, die Räume mit Hilfe des Bauhofes zu „entrümpeln“, da sich einiges in den vergangenen Jahren angesammelt habe. Nicht mehr benötigte Schulmöbel sowie Exponate versuche man zu verkaufen. Die Schulleiterin, die seit August in Owschlag tätig ist, berichtete insgesamt von einem erfreulichen Start in ihr neues Amt. Sie habe sich gut eingelebt und bereits alle Gremien kennengelernt.

Auch die Schulleiterin der Grundschule des Amtes Hüttener Berge in Ascheffel, Anke Voermann, zog eine positive Bilanz. Es hätten viele gelungene Veranstaltungen, wie die Matheolympiade oder der Leseabend, an der Schule stattgefunden. Doch besonders freue sie sich über die von den Schülern bei einem Lauf gesammelten Spenden von 2106 Euro, die dem Klinikclown der Imland-Klinik übergeben werden sollen.

Für die Renovierung der Toiletten der Ascheffeler Grundschule lag dem Ausschuss eine Kostenschätzung vor. Da es aber noch Bedenken bezüglich der Lage der Örtlichkeiten gab, beschloss der Ausschuss eine Arbeitsgruppe zu diesem Thema zu bilden.

Die beiden schwierigsten Themen kamen zum Schluss. So ließ die zweite Nachtragshaushaltsatzung des Amtes Hüttener Berge für das Haushaltsjahr 2014 bezüglich des Teilhaushaltes Schule die Ausschussmitglieder schwer schlucken. 237 000 Euro Mehrausgaben müssen finanziert werden. „Es ist wie vorher gesagt: Die Schulkostenbeiträge, die durch den Wegfall der Regionalschule entstanden sind, lassen die Kosten explodieren“, erläuterte Amtsdirektor Andreas Betz. Schulkostenbeiträge müssen für jeden auswärtig beschulten Schüler gezahlt werden. Die Ausschussmitglieder stimmten dem Nachtragshaushalt zu und einigten sich auf eine Finanzierung, die zu 75 Prozent aus Rücklagen getätigt werden soll.

Auch der 28-seitige Erlass der Haushaltssatzung des Amtes Hüttener Berge, Teilhaushalt Schulverwaltung, für 2015 einschließlich des Haushalts- und Stellenplans erforderte einigen Gesprächsbedarf. Letztendlich stimmten die Mitglieder dem Entwurf zu.

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